Listen to the podcast of the Wireless Battle of the Mesh 2013 in Aalborg here or on Soundcloud.

Unboxing Routers on the Table at Battlemesh event
some from Wireless Communities worldwide met in Aalborg University to have a whole week to make test for some routing protocols, that are able to make wifi communications possible for mesh networking. these are some cuts from interviews with that people at the last night, when they were going out for party and to sum up that week.
The Battlemesh event that aims at bringing together people from across Europe to test the performance of different routing protocols for ad-hoc networks, like Babel, B.A.T.M.A.N., BMX, OLSR, 802.11s and Static Routing. It is a tournament with a social character. The goal of the WirelessBattleMesh events is to set-up hands-on testbed for each available mesh routing protocol with a standard test procedure for the different mesh networks.
Links
* http://battlemesh.org/BattleMeshV6
* https://soundcloud.com/rundfreifunk/battlemesh-v6-in-aalborg
Philipp Seefeldt hat auf Vimeo den Animationsfilm Freifunk verbindet! veröffentlicht. Die Idee dazu kam von Sven Heinze und Juergen Neumann. Beim Text half Silke Meyer, gesprochen hat Anne Helm und die Musik wurde von Thomas Deittert geschrieben. Ihr könnt das Video gerne auf Eurer Website einbinden. Es steht unter einer freien Creative Commons Lizenz (SA-By)
Wenn ihr mehr über Freifunk und Freifunker aus Deutschland und anderen Ländern erfahren möchtet, kommt zum Wireless Community Weekend in die c-base nach Berlin vom 10.-12. Mai. Am 8. und 9. Mai finden bereits informelle Treffen statt.
Mehr Infos
Mehr Infos im Wiki hier: http://wiki.freifunk.net/Wireless_Community_Weekend_2013
Besucher des Bürgeramts im Rathaus Kreuzberg haben über ein neu eingerichtetes Freifunk-WLAN ab sofort kostenlosen, freien und zeitlich uneingeschränkten Zugang zum Internet. Neben einem Access Point im Warteraum in der dritten Etage wurden auch auf dem Dach des elfstöckigen Gebäudes drei WLAN-Router installiert. Diese Router haben durch Richtantennen eine Reichweite bis zu zehn Kilometer und stellen Verbindungen zu dem bereits über den Dächern von Berlin bestehenden Freifunk-Netz und den darin angebundenen Internetzugängen her.
Die Bezirksverordnetenversammlung beschloss im Frühjahr den Start eines WLAN-Pilotprojekts, welches dann von Freifunkerinnen und Freifunkern um André Gaul zusammen mit dem Bürgerdeputierten Andreas Pittrich realisiert wurde. Unterstützt wurde das Projekt durch Dietmar Zachler von der Rathaus-IT und Stadtrat Hans Panhoff. Alle Geräte wurden von Freifunk installiert, das Bezirksamt stellt die Aufstellorte und Strom für die Geräte zur Verfügung.
Die Zugänge zum Internet werden von Bürgerinnen und Bürgern innerhalb des Freifunk-Netzes bereitgestellt. Durch das Bereitstellen eines Internetanschlusses geht man jedoch ohne weitere Maßnahmen wegen der in Deutschland noch immer geltenden Störerhaftung ein juristisches Risiko ein, da man für die Durchleitung von fremdem Internet-Verkehr haftbar gemacht werden kann. Um die Störerhaftung zu umgehen, leitet Freifunk die Daten verschlüsselt durch ein VPN über Schweden und zeigt damit auch die Unsinnigkeit der Störerhaftung auf. Die gleiche Technik benutzt auch die Freifunk Freedom Fighter Box, die seit Juni 2012 kostenlos verteilt wird, um freies WLAN an öffentlichen Plätzen bereitzustellen und gegen die Störerhaftung zu protestieren.
Freifunk unterstützt den Gesetzentwurf der Digitalen Gesellschaft, der Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende, die einen Internet-Zugang via WLAN anbieten, mit kommerziellen Internetprovidern haftungsrechtlich gleichstellt. Aufgrund der durchweg positiven Erfahrungen im Rathaus Kreuzberg hofft Freifunk, bald weitere Installationen auf und in anderen öffentlichen Gebäuden durchführen zu können.
[via Juergen Neumann]
Links
Dokumentation: wiki.freifunk.net/Berlin:Standorte:Bezirksamt_Kreuzberg
Beseitigung der Störerhaftung, Gesetzentwurf DigiGes: digitalegesellschaft.de/portfolio-items/storerhaftung-beseitigen/
Freifunk Freedom Fighter Box: freifunkstattangst.de/2012/06/14/aktion-gegen-storerhaftung-anonym-im-wlan-an-offentlichen-platzen-mit-freifunk/
BVV Beschluss: www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/bvv-online/vo020.asp?VOLFDNR=4948&options=4
Auf der diesjährigen FrOSCon (25./26. August) gibt es wieder einen Freifunk-Workshop. Anders als auf der Sigint 2012 haben wir nun mehr Zeit und Platz zum Diskutieren, basteln und coden. Im Fokus des Workshops steht neben der Vorstellung der Software & Hardware des Freifunk-KBU Netzes insbesondere der Erfahrungsaustausch zwischen Freifunkern: Stellt Eure Netz-Architektur, Firmware und Software vor. Natürlich sind Freifunk-Interessierte ebenfalls eingeladen zum Reinhören, Diskutieren und Mitmachen.
Ort: Raum C130 / Fedora
Zeit: 26. August 2012, 14:00 Uhr
Infos: http://programm.froscon.de/2012/events/1108.html
FrOScon
Die FrOSCon (Free and Open Source Software Conference) ist eine jährlich stattfindende Konferenz an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin. Ausgerichtet durch den FrOSCon e.V. bietet die FrOSCon regelmäßig ein spannendes Programm mit Vorträgen und Workshops für BesucherInnen aller Altersklassen, die freie Software einfach nutzen, kennenlernen wollen oder schon selbst entwickeln.
Ort der Veranstaltung
Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Grantham-Allee 20, 53757 Sankt Augustin
Maps: OpenStreet Map | Google Maps
Links
Freifunk Köln, Bonn und Umgebung http://kbu.freifunk.net
FrOScon http://www.froscon.de
[via Jan Lühr]
Wie Juergen Neumann auf der Berliner Mailingliste der Freifunk-Community angekuendigt hat, stehen nach 3 Jahren Entwicklungsarbeit durch das OpenWRT-Team die ersten "Freifunk-Freedom-Fighter-Boxen" bereit.
Hintergrund: Vor drei Jahren haben wir (freifunk.net und OpenWRT) über den Foerderverein Freie Netzwerke e.V. 7 Paletten mit je 80 Routern vom Typ WAV-281 von AirTies geschenkt bekommen. Bedingung für die Nutzung oder Weitergabe der Geräte war und ist, dass sie alle mit einer neuen Firmware geflasht werden müssen, und dass wir etwas Werbung für AirTies machen sollen.
Die Router wurden damals von der Firma ZAPF Umzüge kostenlos für uns in Frankfurt/Main abgeholt und seit dem in einem Container hier in Berlin gelagert. Zirka 100 Geräte sind bereits an verschiedene Leute, vor allem aus der OpenWRT-Community, verteilt worden.
Seit dem letzten WCW gibt es nun endlich eine funktionierende OpenWRT-Firmware für die Router. Über Mirko haben wir außerdem von einem Provider in Schweden 100 VPN-Tunnel für eine Campagne gegen die Störerhaftung und für anonymen Internet-Zugang gesponsort bekommen. Mirko hat hierfür eine spezielle, vorkonfigurierte FFF-Firmware entwickelt.
In den kommenden Wochen wollen wir nun 100 FFF-Boxen (vor allem) in Kreuzberg und Friedrichshain verteilen. Die Boxen arbeiten ausschließlich im Access-Point Modus (mixed mode kann der Chip leider nicht) und bieten ein offenes WLAN an. Beim browsen erscheint folgende Splashpage: http://anon.freifunk.net .
Der gesamte Datenverkehr aus dem offenen WLAN wird per VPN nach Schweden zu IPREDATOR getunnelt und purzelt erst dort mit einer IP Adresse des Providers ins Netz. WLAN-Surfer und DSL-Inhaber bleiben somit anonym. Zielgruppe der Aktion sind vor allem Projekte, Kneipen und Cafés, die seit der Verwirrung durch die Störerhaftung i.d.R. nur noch verschlüsselte WLAN-Netze anbieten. Mit der Aktion wollen wir ein Zeichen gegen die Störerhaftung setzen und uns für offene und anonyme Internet-Zugänge engagieren. Die Bandbreite ins Internet ist geshaped, so dass nur ein Teil der DSL-Bandbreite für das WLAN genutzt wird. Der Router wird einfach per LAN-Kabel an den vorhandenen DSL-Router angeschlossen und baut dann automatisch einen VPN-Tunnel über das Internet auf.
Wenn ihr Kontakte zu Projekten, Cafés und Kneipen habt, dann wäre es prima, wenn ihr uns bei der Verteilung der Router unterstützen würdet. Alle Orte mit möglichst viel Publikumsverkehr sind interessant. Wir möchten uns gerne vor allem auf F'hain (Boxi) und Kreuzberg (Kotti) konzentrieren, um eine gewisse Dichte zu erzielen. Aber natürlich kommen auch Projekte, Cafés und Kneipen in anderen Stadtteilen in Frage, die besonders geeignet erscheinen, falls ihr da Kontakte haben solltet.
Einzige Bedingung ist, dass die Router öffentlich erreichbar sind, sofort in Betrieb genommen und zuverlässig auch längerfristig im Rahmen der Campagne genutzt werden.
Warum das Ganze?
Mit der Aktion wollen wir ein Zeichen gegen die Störerhaftung setzen und uns für offene und anonyme Internet-Zugänge engagieren.
Interessierte können sich an info@freifunk.net wenden.
Links:
[via Juergen Neumann]
Der Freifunk Rheinland e.V. veranstaltet vom 17. - 19. August 2012 ein Wireless Community Weekend rund um das Thema Freifunk. Es findet in Düsseldorf statt und bietet Sessions mit Vorträgen, Workshops und Grillen.
Chaos Computer Club Düsseldorf / Chaosdorf e.V.
Hüttenstr. 25 40215
Düsseldorf
OpenStreetMap
Wir organisieren Gästebetten und Unterkünfte in naheliegenden Hostels. Bitte hier eintragen.
Wer einen Vortrag halten möchte meldet sich bitte per Mail an kontakt at freifunk - rheinland punkt net
Wie lebensrettend offene Infrastrukturen sein können, zeigt sich vor allem in Katastrophenszenarien, wie zum Beispiel momentan im Erdbebengebiet in Norditalien. Jetzt berichtet auch Spiegel Online über einen Aufruf der Behörden an die Bürger ihren WLAN-Zugang zum Internet zu öffnen, um die Kommunikation von Rettungskräften zu erleichtern.
Italiens Norden wird von Erdbeben erschüttert, die Rettungskräfte arbeiten pausenlos. Die Kommunikation ist schwierig, weil Telefon- und Handynetze teilweise zusammengebrochen sind. Nun rufen Städte und Gemeinden der betroffenen Region die Bürger auf, ihre heimischen W-Lan-Anschlüsse in freie Hotspots zu verwandeln und dafür den Passwortschutz kurzfristig aufzuheben. (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/....)
Auf Republicca können die Italiener nun nachlesen, wie der Zugang geöffnet wird:
PER CONSENTIRE a tutti coloro che non riescono a comunicare via cellulare di collegarsi ad internet, molti comuni invitano i cittadini dei paesi colpiti dal terremoto di oggi ad aprire la propria rete wi-fi domestica. (http://www.repubblica.it/cronaca/2012/05/29/news/i...)
Der Kommentar von Reto Mantz dazu:
Der Fall wirft ein deutliches Schlaglicht auf die Relevanz des Zugangs zum Internet und allgemein des Zugangs zu Kommunikationssystemen. Und letztlich ist dieser Punkt auch in rechtlicher Hinsicht beachtlich: Wenn eine Kommunikationsstruktur zur Begehung von Rechtsverletzungen genutzt wird, greift potentiell das deutsche Konstrukt der Störerhaftung: Der Anschlussinhaber soll als Mitwirkender an der Rechtsverletzung des (möglicherweise unbekannten) Dritten wenigstens auf zukünftige Unterlassung haften. Nun zeigt das Beispiel der italienischen Städte und Gemeinden, dass ein offenes WLAN nicht Gefahrenquelle ist ..., sondern eine wichtige gesellschaftliche Funktion erfüllt. ... Auch wenn der Aufruf der italienischen Städte nur der vorübergehenden Öffnung von WLANs dienen soll, zeigt er doch, wie wichtig heutzutage der freie Zugang zu Kommunikationsstruktur ist, nicht nur zur Überbrückung des sog. Digital Divide. (http://www.retosphere.de/offenenetze/2012/06/02/funktion-und-bedeutung-des-wlan-acess...)
Zu hoffen bleibt, dass die Erkenntnis, wie wichtig und lebensrettend offene Netze sein können sich auch längerfristig in Italien durchsetzt. Bei vielen Bürgern ist dies bereits vor Langem angekommen. Die Bürgernetze von Ninux.org in Italien wachsen beständig. Wann wird sich diese Erkenntniss auch in der Politik in Deutschland durchsetzen und wann werden die gesetzlichen Beschränkungen und Abmahnfallen für Betreiber freier Netze endlich abgebaut?
Techtorium war neulich beim Lokalsender Radio Berg und die Gruppe hat ueber ihr Freifunkprojekt berichtet.
Radevormwald wird zum Hotspot. Die Gruppe Techtorium macht es möglich. Demnächst soll in der ganzen City kostenloses Internet zur Verfügung stehen. Techtorium ist eine Gruppe Jugendlicher Computerfreaks, die im Auftrag der Stadt an dem Freifunk arbeiten. Das kostenlose WLAN war ein Thema am Donnerstagmorgen bei Radio Berg-Moderatorin Brigitte Mackscheidt. [http://radioberg.de/berg/rb/738648/programm/am_morgen]
Link: http://www.techtorium.de/2012/05/radio-berg-bericht-uber-freifunk/