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Beitrag über Virtual Private Networks mit freifunkbezug

Ernst Ahlers hat auf heise Netze einen Beitrag ueber die Moeglichkeiten sich sicherer in Funknetzen zu bewegen geschrieben: "Hotspot, aber sicher: Funknetze unterwegs benutzen ohne Abhörgefahr"

Über WLAN-Hotspots stolpert man nicht nur in den Zentren größerer Städte, sondern auch auf der Ferieninsel immer häufiger. Da juckt es den Netzsüchtigen, sein Urlaubs-Blog mit neuen Fotos zu bestücken, E-Mail abzuholen und per VoIP-Anruf zu checken, ob der in Pflege gegebene Nymphensittich brav ist. Dafür, dass private Daten trotz des unverschlüsselten Funknetzes auch privat bleiben, sorgt ein VPN-Tunnel. (23.06.2008, Ernst Ahlers, http://www.heise.de/netze/Hotspot-aber-sicher--/artikel/109761)

Erfreulicherweise wird Freifunk ebenfalls erwaehnt:

Teilnehmer eines Hotspot-Netzes auf Gegenseitigkeit wie Fon oder Freifunk haben sogar Gratis-Zugang, wenn sie mit etwas Glück ein anderes Mitglied derselben Community finden. (23.06.2008, Ernst Ahlers, http://www.heise.de/netze/Hotspot-aber-sicher--/artikel/109761)

Bei Freifunk handelt es sich zwar nicht um ein reines Hotspot-Netz, da Teilnehmer auch direkt miteinander durch Meshnetze verbunden sind, richtig ist dennoch, dass viele Internet ueber ihre Router zur Verfuegung stellen.

Als ersten Schritt empfiehlt Ehlers zum Selbstschutz den Emailverkehr auf sichere Dienste zu nutzen und fuer den Login stets die sichere Datenuebertragung mittels "https://" zu nutzen. Besser ist jedoch gleich ein Virtual Private Network (VPN) einzurichten. Dies schützt den kompletten Internetverkehr.


Mit VPN surft man über einen verschlüsselten Kanal zwischen Notebook und VPN-Gateway, der Lauschern keine Chance lässt. (Image: heise.de)

VPNs lassen sich unter Windows, Mac OS X und Linux leicht einrichten ... VPNs wurden ursprünglich entwickelt, um Firmen-LANs an mehreren Standorten über öffentliche Netze (WAN, Wide Area Networks) wie das Internet zu koppeln. Später kam das Anbinden von Heimarbeitern ans Firmennetz hinzu. Damit dabei die WAN- und Internet-Provider keinen Einblick bekommen, verschlüsseln VPNs die übertragenen Daten. Deshalb drängt sich die Technik geradezu auf, um mobilen Surfern im Hotspot ihre Privatsphäre zurückzugeben. Wenn man selbst keinen VPN-Server betreibt, stellen VPN-Anbieter eine passende Gegenstelle bereit, die statt ins Firmen-LAN ins Internet führt. (23.06.2008, Ernst Ahlers, http://www.heise.de/netze/Hotspot-aber-sicher--/artikel/109761)

In dem Beitrag wird erklaert, wie man ein VPN einrichten kann und welche Anbieter es gibt. Abschliessend gibt es noch Tipps, wofuer die virtuellen privaten Netzwerke noch nuetzlich sein koennen.

Auch abseits von WLAN-Hotspots kann ein VPN-Zugang nützlich sein, beispielsweise wenn man Geolocation-Dienste umgehen möchte, um US-Webseiten im Original zu sehen, oder Datenschnüfflern eine lange Nase drehen will. Doch das leichte Aufsetzen eines VPN sollte nicht zu Leichtsinn verleiten: Eine Firewall, aktiver Virenschutz und gesundes Misstrauen gehören nach wie vor zur Sicherheits-Grundausstattung, denn gegen Trojaner schützt auch ein VPN nicht. (23.06.2008, Ernst Ahlers, http://www.heise.de/netze/Hotspot-aber-sicher--/artikel/109761)

Freifunk im iX Extra zu drahtlosen Netzwerken

Uwe Schulze hat für iX ein achtseitiges Extra zu drahtlosen Netzwerken „Wireless LANs“ (pdf, 190 KB) verfasst. Auf Seite 4 gibt es einen Beitrag („Freie WLANs: Mein LAN, dein LAN“) mit einem Vergleich von Freifunk zu Fon, Maxspot und Sofanet.

Ein Gegenstück zu Fon bildet die deutsche Initiative Freifunk (www.freifunk.de). Während Fon eigene Hardware liefert, stellt Freifunk eine Linux-basierte Firmware zur Verfügung, die auf einer großen Anzahl handelsüblicher Router läuft. Auch gibt es keine kommerzielle Komponente wie bei Fon; Freifunk folgt einer Vision der Verbreitung freier Netzwerke, der Demokratisierung der Kommunikationsmedien und der Förderung lokaler Sozialstrukturen. Ein ähnliches nichtkommerzielles Konzept liegt auch Maxspot zugrunde (www.maxspot.de), während Sofanet (www.sofanet.de) wiederum das Ziel verfolgt, den heimischen DSL-Anschluss über WLAN mit Nachbarn zu teilen.

Im Gegensatz zu den technischen Erläuterungen im iX Special ist der Beitrag leider sehr oberflächlich. Wir haben es offensichtlich noch nicht geschafft, dass der Autor die Idee hinter Freifunk versteht.

Der Vergleich mit Anbietern von einzelnen Hotspots unterscheidet sich entscheidend von der Idee freier Bürgernetze, über die Bürger direkt miteinander kommunizieren können und ihren DSL-Anschluss auch über mehrere sogenannte „Hops“ miteinander verbinden können (z.B. „Ich“->1->2->3->Internet). Im Gegensatz zu Freifunk wollen Firmen wie Fon, Maxspot und Sofanet Nutzern ausschließlich Internetzugang über die DSL-Leitung ihrer privaten Partner zur Verfügung stellen.

Auch bei Maxspot handelt es sich um eine kommerziellen Ansatz:

Mit einem Hotspot von maxspot® bieten Sie Ihren Kunden oder Gästen einen professionellen, kostenlosen Zugang zum Internet. Damit erschließen Sie sich neue Interessenten, erzeugen eine starke Kundenbindung und sichern sich Wettbewerbsvorteile. ... maxspot® bietet zusätzlich komplexe Lösungen für Unternehmensverbände mit z.B. angepasster Corporate Identity. Unsere B2B-Lösungen ermöglichen eine zentrale Verwaltung von Inhalten auf der Begrüßungs-/Start- und Portalseite eines Hotspots. Erschließen Sie diese sich schnell entwickelnde Informations- und Werbeplattform für Ihren Unternehmensverband und verwalten Sie Ihre Hotspots selbst. Anpassungen an Ihre speziellen Wünsche erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen. (http://maxspot.de/betreiber.php)

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