Techtorium war neulich beim Lokalsender Radio Berg und die Gruppe hat ueber ihr Freifunkprojekt berichtet.
Radevormwald wird zum Hotspot. Die Gruppe Techtorium macht es möglich. Demnächst soll in der ganzen City kostenloses Internet zur Verfügung stehen. Techtorium ist eine Gruppe Jugendlicher Computerfreaks, die im Auftrag der Stadt an dem Freifunk arbeiten. Das kostenlose WLAN war ein Thema am Donnerstagmorgen bei Radio Berg-Moderatorin Brigitte Mackscheidt. [http://radioberg.de/berg/rb/738648/programm/am_morgen]
Link: http://www.techtorium.de/2012/05/radio-berg-bericht-uber-freifunk/
Ab jetzt gibt es freifunk.radio mit Elektra aus Berlin.
Studiogast: Keks aus Berlin
Länge: 31:33 min Netto, 27:00 min Brutto
Ogg: Gut 16.5MB / Besser 27.3 MB / Persfekt 85.1 MB
MP3: Naja 14.4 MB / OK 24.5 MB / Wie neben dir! 34.5 MB
Mehr Infos unter: http://wiki.freifunk.net/Kategorie:Freifunk_Radio
In der Flaschenpost vom 26. Sep. ging es um Freifunk. Hierzu gibt es ein Interview mit zwei Freifunkern aus Chemnitz die ein bisschen über die Funktion des Freifunks berichten.
Freifunk Halle Interview Loop from tmk on Vimeo.
Activists from Halle (Saale) and Leipzig tell their view on Freifunk and give reasons why they are involved. They explain the ideas behind the movement and give an overview about the development of Freifunk in Halle.
Mirrors HDTV 720p25 H.264 Multipass B-Frames 750 kbit/s, AAC 192 kbit/s (500 MB):
http://download.berlin.freifunk.net/media/videos/Freifunk_Halle_Intervie...
http://freifunk-halle.net/media/Freifunk_Halle_Interview_Loop.mp4
http://tmkrth.de/video/Freifunk_Halle_Interview_Loop_720p25.mp4
Mirror HDTV 720p25 Theora (580 MB):
http://download.berlin.freifunk.net/media/videos/Freifunk_Halle_Intervie...
Mirror FullHD 1080p25 H.264 8 Mbit/s, AAC 192 kbit/s (4,2 GB):
http://tmkrth.de/video/Freifunk_Halle_Interview_Loop_1080p25.mp4
"Freifunk Halle Interview Loop" was made by Tmk in October 2009 and is licensed under a Creative Commons: by-nc-sa.
Freifunker aus Potsdam haben mit Radio4you im September 2008 eine Internetradioshow zum Thema Freifunk gestaltet.
Sourcepost und Link zur Sendung
Zum Wireless Community Weekend wird am Samstag, den 23.5.2009 zwischen 19-21 Uhr Live on air auf Radio Blau (UKW in Leipzig und Internetstream weltweit) eine Rundfreifunk-Sendung direkt aus dem Herzen Berlins aus gesendet. So stehen uns drei Stunden freier Radioraum auch auf ganz anderen Frequenzbändern zur Verfügung, der nur darauf wartet von uns mit Leben gefüllt zu werden. Wer Radio Blau nicht kennt, hier noch eine kurze Erklärung: Radio Blau ist ein Freies Leipziger Bürgerradio und ist im Großraum Leipzig mit jedem Radio empfangbar.
Wer möchte, kann hierzu in Vorbereitung schon Audiobeiträge bzw. Interviews vorbereiten, die im Rahmen dieser Sendung ausgestrahlt werden können. Bitte meldet euch hierzu bei Ufo.
Harald Welte ist zu Gast bei Chaosradio Express und gibt Einblicke in seine derzeitigen Aktivitäten.
Originalposting: http://chaosradio.ccc.de/cre087.html
Download: http://chaosradio.ccc.de/archive/chaosradio_express_087.mp3 (118.6 MB)
Dauer: 02:09:30h
Veröffentlicht am: 17.05.2008, 22:00 Uhr
Aufnahme vom: 14.05.2008
Moderation: Tim Pritlove
Gast: Harald Welte
Moderne Funkempfänger und -sender setzen in zunehmenden Maße auf Software, die Schritt für Schritt die klassischen Hardware-Komponenten ersetzen. Das erlaubt nicht nur flexibere und günstigere Geräte, es ermöglicht auch, den eigenen Computer als komplexes Analyse- und Dekodierungswerkzeug einzusetzen. Die freie Software GNU Radio bietet heute schon den Werkzeugkasten zum Erzeugen und Dekodieren von Funkwellen auf dem PC und ebnet einer Vielzahl an möglichen Projekten den Weg, die bislang nur mit aufwändiger und teurer Hardware realisiert werden konnte. Harald Welte erläutert im Gespräch mit Tim Pritlove die Grundgedanken von Software Defined Radio und erläutert wie man GNU Radio und die freie Universal Software Radio Platform (USRP) für eigene Projekte zum Einsatz bringen kann. Es werden verschiedene Anwendungsmöglichkeiten vorgestellt und vor allem auf den aktuellen Stand des GSM Software Project eingegangen, das sich die Implementierung eines GSM-Stacks zum Empfangen und Senden zum Ziel gesetzt hat.
Harald auf seinem Blog über die Sendung:
I've had the pleasure of being invited to Chaosradio Express maker Tim Pritlove to talk about Software Defined Radio in general, and gnuradio plus USRP specifically. You can listen to the resulting 2+ hours of podcast (in German). It's been a great experience, and I have a good feeling that it was possible for us to explain this fairly detailed subject to our already at least moderately technical audience. SDR is really hard since it combines aspects of traditional radio, i.e. physics of electric waves, electrical engineering both analog and digital, digital signal processing and software. The biggest part is really advanced mathematics, and at least from all the subjects that I've seen, it's probably the most direct and close-to-theory incarnation of applied math. Luckily, a fairly high-level understanding of the algorithms and principles involved are already sufficient to do a lot, since most of the deep-down mathematical details of many algorithms have already been implemented as building blocks for gnuradio. Still, I assume the number of developers who are actually able to use gnuradio is far too low. If you're looking for an interesting field of software right now, I suggest going for digital signal processing. It's in every area of communications, ranging from analog modems over ISDN, DSL, WiFi, USB2, Bluetooth, GSM, UMTS, DECT, ZigBee, Ethernet, VoIP and probably any other communication technology that we use today. (Sat, 17 May 2008, http://laforge.gnumonks.org/weblog/2008/05/17/#2080517-chaosradio-sdr)
Beitrag über Freifunk im Deutschlandfunk:
"Wo das moderne Glasfasernetz die Entwicklung einer DSL-Infrastruktur verhinderte und die vorhandenen Telefon- und Modemanschlüsse rar waren war Vielen der Internetzugang versperrt. Ersatz bringen engagierte Anwender, die eigene WLAN-Netze erschaffen"
Autor: Wolfgang Noelke
Beitrag: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/computer/786517/
mp3-Download: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/05/17/dlf_20080517_1646_e...
Wolfgang Noelke war beim Wireless Community Weekend zu Gast. Er hat in den letzten Jahren bereits öfters über Freifunk berichtet und liefert nicht nur interessante, sondern auch gut recherchierte und faktisch korrekte Beiträge. Das fällt vielen Journalisten nicht nur in bezug auf Freifunk schwer.
Jürgen Neumann: Freifunker verbinden den Spaß mit dem
Nützlichen und liefern Internet auch an Orte, die kommerzielle Anbieter
vernachlässigen. (Bild: Wolfgang Noelke)
Der Beitrag:
(Wolfgang Noelke) In Berlin realisierte man vor fünf Jahren, was man zur Jahrtausendwende bereits in London versuchte: Eine drahtlose Vernetzung aller in der Nachbarschaft vorhandenen PCs, die im Prinzip so funktioniert, wie kreuz und quer miteinander verbundene Straßen: Wenn eine dieser Straßen einen Autobahnanschluss hat, ist es nur eine Frage der Zeit, wann ein am anderen Ende des Straßennetzes startendes Fahrzeug die Autobahn erreicht. So schrieb die Freifunk-Gemeinde ein Protokoll, das jedem, im Netzwerk angemeldeten Computer das aktuelle Abbild der sich ständig verändernden Verbindungen mitteilt und veröffentlichte es unter dem Namen "Optimized Link State Routing". Wer an Freifunk teilnehmen wollte, ob mit oder ohne Internetanschluss, brauchte nur noch einen passenden WLAN-Router, erinnert sich Jürgen Neumann, Gründer von Freifunk:
(Jürgen Neumann) Lange Zeit ging das so, man kauft sich einen Access-Point, der muss kompatibel sein. Da gibt es eine lange Liste von verschiedenen Geräten, die dafür infrage kommen und dann kann man über ein Web Interface Firmware austauschen. Freifunk-Firmware kann man sich kostenlos aus dem Internet herunter laden und es reicht, diese zu ersetzen, aber wir sind einen wesentlichen Schritt weiter. Ich habe aus Taiwan erste Router mitgebracht, die tatsächlich schon ab Werk mit einer Firmware geflasht sind, die man überhaupt nicht mehr konfigurieren muss. Also es reicht, die Geräte einfach in die Steckdose zu stecken und der Rest geht automatisch.
(Wolfgang Noelke) Das schreckte viele ab: Firmware auszutauschen, an sich ein kompliziertes und riskantes Manöver, bei dem die Betriebssoftware des Routers durch eine neue, quasi selbstgestrickte Version ersetzt wird. Das schreckte besonders diejenigen ab, für die Freifunk ursprünglich gedacht war: Teilnehmer ohne Internetanschluss und einer deswegen auch oft mangelnden Internet- und Computererfahrung. Die Teilnehmerzahl wuchs trotzdem. Inzwischen sind ganze Stadtteile Berlins und Städte wie Weimar gut vernetzt. Mit zunehmender Teilnehmerzahl wurde das alte Netzwerkprotokoll immer langsamer. Es berechnet ja die Navigation durch das das gesamte Netzwerk, kennt bereits beim Absenden eines Datenpäckchens jeden Knoten bis zum Ziel. Daran wurde gearbeitet: Um den genauen Weg zum Ziel kümmert sich das neue Protokoll B.A.T.M.A.N. - "Better Approach To Mobile Adhoc Networking", generiert wörtlich eine "Bessere Ähnlichkeit Mobiler Spontan-Netzwerke" und verhält sich auch so. Wer spontan ein Päckchen versendet, denkt doch niemals an die unterwegs zu durchlaufenden Poststationen:
(Jürgen Neumann) Ich muss nur wissen, wenn ich ein Päckchen von hier schicke, wo der nächste Briefkasten ist, wo ich das abgebe, sozusagen.
(Wolfgang Noelke) Von da ab geht's nun automatisch: Geeignete Briefkästen zum Weiterversenden sind die der nächsten Nachbarschaft, bis das Päckchen zufällig einen Briefkasten mit Internetanbindung erreicht.
(Jürgen Neumann) Da sind schon Mechanismen implementiert, um das permanent zu überprüfen und die Router auch sehr schnell anzupassen. Also jeder einzelne Node weiß nur noch, bei welchen nächsten Nachbarn er ein Paket abgeben muss, wenn es in eine bestimmte Richtung geschickt werden soll.
(Wolfgang Noelke) Neben dieser selbstverständlich unter Open-Source-Bedingungen angebotenen Software beschäftigt sich die Gemeinschaft bereits auch mit Open-Source-Hardware. Auf einen Hauptprozessor im Router, die so genannte CPU, verzichtet man:
(Jürgen Neumann) Die Gruppe heißt OpenPattern.org, die gerade dabei sind, einen Router zu entwickeln. Und dieser Router verwendet keine CPU mehr im Sinne eines vorgefertigten Chips, sondern ein Bauteil, in das man selber eine CPU-softwaremäßig schreiben kann. Das bedeutet, die entwickeln gerade ihre eigene CPU und ihr eigenes Routerboard und sicher haben wir auch schon darüber gesprochen, mal einen Wireless Chip aus der Community heraus zu designen und dann dafür hoffentlich einen Hersteller in Taiwan oder in einem anderen Land zu finden.
(Wolfgang Noelke) Vielleicht bewahrheitet sich damit bald der Freifunk-Traum, dass sich überall dort, wo mehrere WLAN-fähige Geräte sich gegenseitig erreichen, sich spontan ein Netzwerk bildet. Das nennt sich Meshing. Jürgen Neumann:
(Jürgen Neumann) ##Seitdem wir uns mit Meshing beschäftigen, beschäftigen wir uns mit der Idee, dass jedes Telefon zum Beispiel ein Meshpoint sein könnte oder jeder kleine PDA. Alles was die Leute so an elektronischen Geräten in der Tasche mit sich herum tragen. Es hat nur leider zwei große Probleme. Das erste ist, dass der Stromverbrauch dieses WiFi Chips ziemlich hoch ist. Und wenn wir uns so eine Mesh-Wolke vorstellen, die immer in Bewegung ist, dann würde das auch bedeuten, dass das Wireless Device permanent Daten überträgt und mit den Chips, die wir heute haben, würde das zu viel Strom verbrauchen. Der zweite Punkt ist, dass es zwar schon eine Implementierung von BATMAN auf Layer zwei gibt, dass man diese aber in die Firmware des Chips idealerweise integrieren müsste und dass es bisher noch keinen Chiphersteller gibt, der sagt: Lass uns das machen.