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Freifunk Potsdam erklärt Freifunk

"Internet für alle!" sagen die Potsdamer Freifunker und erklären in einem Video, wie das geht.

Link zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=vNtxTgzgrwo

HD-Version auf Vimeo: http://vimeo.com/3548700

6mesh Vortrag online

Der Vortrag von Alex und Daniel aus der cbase ist nun online. Es ging um ein 6mesh (IPv6 only mesh) mit IPv4 Transport mit Hilfe von SIIT. Ein Video wird folgen.

SZ über Freifunk

Unter dem Titel Mit der Milchtüte ins Netz steht in der Süddeutschen Zeitung von gestern (15.05.2008, 13:57 Uhr) ein Beitrag über Freifunk von Simone A. Mayer.

Der erste Teil des Beitrags handelt wie immer von den Antennen aus Milchtüten und komischen Freaks. Es gibt ein paar Statements von den Freifunkern Christian Heise und Andreas Hubel und eine gute Erklärung der Idee des Internetsharings.

Hinter dem Netzwerk steckt eine idealistische Idee: Ein Freifunker hat einen Internetzugang und stellt ihn anderen ohne Gegenleistung zur Verfügung. Im Gegenzug kann er ebenfalls Daten über das interne Freifunk-Netz übertragen. Solche Netze unterscheiden sich von den Hotspots für öffentlichen, vermeintlich kostenfreien WLAN-Zugang, die Kunden von Coffeeshops oder Fastfood-Ketten zur Verfügung stehen. Freifunk ist nicht kommerziell. Zwar zahlt derjenige, der sein Netz für andere öffnet, die üblichen Grundgebühren und Flatrate-Kosten, aber er teilt mit anderen Usern großzügig.

Im zweiten Teil wird plötzlich fast Angstmache betrieben:

Rechtlich ist nicht-kommerzielles Freifunken erlaubt - aber mit Einschränkungen. Jeder darf sein Netz anderen zur Verfügung stellen, wenn der Anbieter dies erlaubt. Aber Vorsicht - wer ein offenes WLAN betreibt, kann dennoch mächtig Ärger mit der Justiz bekommen. Mehrere Gerichtsurteile bestätigten inzwischen: Der Besitzer eines Zugangs haftet für alle Inhalte, die andere über seine IP-Adresse herunterladen. So hatte etwa eine Internetuserin 2006 vor dem Hamburger Landgericht gegen ihren Anbieter geklagt. Von ihren Zugangspunkt aus waren 244 Musikdateien geladen worden. Der Anbieter mahnte die Kundin daraufhin ab und verlangte, dass sie keine weiteren illegale Dateien anbietet. Die Frau behauptet nun, nicht selbst diese Dateien unerlaubterweise ins Netz gestellt zu haben. Unbekannte Dritte hätten ihren unverschlüsselten Internetanschluss genutzt. Sie verlor jedoch vor Gericht.(http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/259/174736/)

Wie Reto Mantz kürzlich auf dem Wireless Community Weekend in einem Vortrag berichtete, sind diese Urteile auf Freifunk nicht einfach übertragbar. Reto kam zu dem Schluss, dass Störerhaftung für Teilnehmer, die Internet im Freifunk-Netz bereit stellen, größtenteils ausgeschlossen werden kann. Ein wichtiger Grundstein in der Begründung für die Auslegung war die nichtkommerzielle Ausrichtung von Freifunk. Mehr zu diesem Thema kann man in der Doktorabeit über Rechtsfragen offener Netze von Reto Mantz nachlesen.

Interview mit Freifunkern aus Weimar und Sundhausen

Ein Blick zurück in das Jahr 2006. In meinem Archiv habe ich ein Interview mit Freifunkern beim Wireless Community Weekend 2006 gefunden. "Bluse" aus Sundhausen und Bastian Bittorf von Freifunk Weimar berichten über die Fortschritte beim Bau freier Netze in ihrer Region.

Direkter Link: http://video.google.com/videoplay?docid=6972526109557358754

Organisiertes WLAN-sharing: Beitrag über Freifunk im Web-Magazin Förderland

Kim Bachmann hat einen Beitrag zum Thema "Organisiertes WLAN-sharing Surfen auf fremden Wellen" verfasst in dem sie auf die unterschiedlichen Ansätze von kommerziellen Hotspot-Anbietern wie Fon, Sofanet, Maxspot, der Mitsurfzentrale und Freifunk-Netzen eingeht. Hierzu gibt es auch ein kurzes Zitat von mir.

Bei der Bewegung Freifunk geht es vor allem darum, sich miteinander in freien Netzen verbinden zu können ohne sich den Beschränkungen kommerzieller Anbieter unterordnen zu müssen. "Jeder Nutzer im Freifunk-Netz stellt seinen WLAN-Router für den Datentransfer der anderen Teilnehmer zur Verfügung", erklärt Mario Behling, FOSS Consultant und Freifunkblogger. "Großzügige Teilnehmer stellen zudem ihren Internetzugang zur Verfügung und ermöglichen anderen den Zugang zum weltweiten Netz." (26.02.08 11:30, http://www.foerderland.de/419+M55893e7ed5b.0.html)

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