The OpenWrt team (Cph) has announced a new version of its Linux distribution for embedded wireless devices named "OpenWrt Kamikaze 808 Release". I talked to Felix Fietkau already at the WCW. Unfortunately we did not have the time to do an interview at the end. But Cyrus from freifunk Halle gave a short showcase of his interface (in German). The OpenWrt team was also impressed by it and they now announce the enclosure of the Luci interface officially. Congratulations Cyrus!
It has been quite a while since OpenWrt had a new Kamikaze release. The developer team has decided that it is time to get things straight and focus on a new release. This release have the official name: OpenWrt Kamikaze 808 Release.
The schedule will look like this:
*Last day in July - final release candidate: 808 RC-1 808 RC-1 will be a feature freeze, and all changes after this point will be bug fixes.
*Last day in August - final release: OpenWrt Kamikaze 808 Release.
OpenWrt Kamikaze 808 Release will focus on bringing the following:
- Firewall rewrite
- Broadcom 47xx running reliably with the new Kernel, not including wifi
- IMQ and Traffic shaping tested with newer kernels, especially 2.6.25
- Sysupgrade for more platforms (x86 is tested again)
- The new web interface (LuCI, Lua Configuration Interface)
- Attention towards the integration of security updates
- Package maintaining and updates between releases
- Testing, testing and lots of testing...
The 808 Release will also include support for several new platforms/targets. (http://forum.openwrt.org/viewtopic.php?pid=69873 )
At the CeBIT I had the chance to talk to some fantastic folks of direct open embedded systems, a new Latvian company that is producing WLAN devices based on the GNU/Linux distributions like OpenWRT, OpenEmbedded and FlashSYS Linux.
Google Video: http://video.google.com/videoplay?docid=-1295574371890938537
In the video they present their devices and some show cases as well as FlashSYS, their own web based firmware for small router computers.
direct open embedded systems is able to produce WLAN devices that can act as small web servers with currently up to 64 GB storage space.FlashSYS environment is a cross-operating system clent-server environment that allows developers to use existing web development skills (HTML, JavaScript, Ajax, Flash, SQLite, and Lua) to build and deploy Rich Internet Applications (RIA) for an embedded system with a very small footprint. (http://openrb.com)
Most of the free and open source companies presented their products in hall 5, which was packed with crowds of people. You can get an idea when you hear the background noise in the video. The interest in free and open source technologies is amazing and ever increasing.
Was ist eine Firmware? Wozu brauche ich sie? Diese und weitere Fragen werden im Freifunk-Wiki behandelt. Ich habe versucht dies für Neueinsteiger etwas deutlicher zu machen und hierzu einige Hintergründe erläutert. Verbesserungen und Korrektionen bitte als Kommentar oder direkt im Wiki verbessern :-)
Freifunk steht für den Aufbau freier lokaler Netze. Dies ermöglicht die Freifunk-Firmware. Jeder Nutzer im Freifunk-Netz stellt seinen WLAN-Router für den Datentransfer der anderen Teilnehmer zur Verfügung. Die Router verbinden sich untereinander. Ein lokales Netz entsteht. Dies funktioniert unabhängig vom Internet.
Standardmäßig verfügen WLAN-Router jedoch nur selten über die Funktionalität sich untereinander zu verbinden. Die Software der Geräte ist nicht dafür ausgelegt, dass sie sich automatisch mit anderen verbinden und ein vermaschtes Netzwerk bilden. Sie sind oft lediglich in der Lage Drahtlosgeräte wie z.B. Laptops per Funk an ein ebenfalls angeschlossenes oder manchmal auch integriertes DSL-Gerät in das Internet "zu routen".
In vielen WLAN-Routern ist die Hardware jedoch zu mehr in der Lage. Damit ein WLAN-Router versteht, was er tun soll, braucht man Software, ein System, was die Hardware steuert. Genauso wie jeder Computer braucht ein WLAN-Router ein Betriebssystem. Kauft man einen Router im Laden werden diese bereits mit einem System (oft proprietäres unfreies System) ausgeliefert. Damit der Router in die Lage versetzt wird zusätzliche Funktionalitäten auszuüben, braucht er ein höherwertiges Betriebssystem. Aufgrund jahrelanger Vorarbeit der GNU und Linuxcommunity, konnten Freifunk-Aktive auf Basis von OpenWRT ein Betriebssystem für Router entwickeln, dass Routern neue Funktionalitäten "beibringt" - die Freifunk-Firmware.
Mit Hilfe der auf WLAN-Routern installierten Freifunk Firmware können sich Nutzer in freien Funknetzen untereinander verbinden und freie Meshnetzwerke aufbauen. Unabhängig vom Internet können sie innerhalb dieser Netze Daten, wie zum Beispiel Text, Musik und Filme über das interne Freifunk-Netz übertragen oder über von Teilnehmern eingerichtete Dienste im Netz Chatten, Telefonieren und gemeinsam Onlinegames spielen. Viele Teilnehmer stellen ebenfalls ihren Internetzugang zur Verfügung und ermöglichen anderen mit ihnen verbundenen Teilnehmern den Zugang zum weltweiten Netz. Über Plugins kann die Freifunk-Firmware zudem erweitert werden, so wie man es auch vom Firefox-Browser kennt.
Mehr im Freifunk-Wiki unter: http://wiki.freifunk.net/Freifunk_Firmware und http://wiki.freifunk.net/Freifunk-Firmware_Installation
Am Montag gab es in Berlin einen Vortrag von Richard Stallman, Gründer der Free Software Foundation (FSF), über die Philosophie und Geschichte der Freien Software. Natürlich waren viele Freifunker anwesend. Ursprünglich wollten wir die Rede ins Freifunk-Netz streamen. Aufgrund der Änderung des Veranstaltungsortes fiel das leider ins Wasser. Mich hat der Vortrag bestärkt in der Ansicht, dass wir auch in der Freifunk-Community noch mehr an der Verbreitung der Idee der Freiheit arbeiten müssen und es nicht zuerst um die Installation freier Software geht - in der Art "das andere (gemeint der Freiheitsgedanken) kommt dann schon mit der Zeit". Stallman dazu: "Heute gibt es mehr als eine Million Mitwirkende an Freier Software. ... Aber es gibt keine Millionen Menschen, die die Leute lehren, ihre Freiheit zu schätzen, insbesondere die Freiheit in einer Gemeinschaft zu kooperieren."

Viele Leute schlagen eine Zwei-Phasen-Lösung vor. Sie sagen: "zuerst bringen wir den Leuten bei, Freie Software zu nutzen, und dann, wenn sie sie nutzen, dann werden wir sie lehren, diese Freiheit zu schätzen." Nun, diese Strategie könnte funktionieren, wenn sie richtig versucht würde, aber wenn Leute dies vorschlagen, dann arbeiten sie fast immer an Phase 1. Tatsächlich bemerke ich, dass diese Zwei-Phasen-Lösung eigentlich eine Ausrede dafür ist, an Phase eins zu arbeiten und Phase 2 zu ignorieren. Phase 2 ist das, woran ich arbeite. Und wenn Sie wirklich an eine Zwei-Phasen-Lösung glauben, dann schließen Sie sich mir an, um an Phase 2 zu arbeiten, denn das Problem ist, dass sich so viele in unserer Gemeinschaft auf Phase 1 konzentrieren. Und ein großer Teil unserer Gemeinschaft redet über praktische Vorteile, während er Freiheit ignoriert. Und inzwischen, wenn Sie jetzt anfangen, das GNU/Linux System zu benutzen, kann es sein, dass Sie für Jahre niemanden über Freiheit reden hören. Anders ausgedrückt: Unsere Gemeinschaft hat nicht gerade damit begonnen, die Ziele der Freiheit aus den Augen zu verlieren, sie hat sie bereits vollständig vergessen. Mit dem Resultat, dass es nun ein Kampf ist, unsere eigene Gemeinschaft über die Freiheit aufzuklären, die der Grund dafür war, diese Gemeinschaft zu bilden. Von allen Betriebssystemen in der Geschichte wurden alle außer einem aus kommerziellen oder technischen Gründen entwickelt. GNU wurde um der Freiheit willen entwickelt. Die Nutzer müssen das wissen. Und ich möchte Sie bitten, dabei zu helfen, ihnen das zu vermitteln. Deshalb widme ich mich nun der Verbreitung dieser Ideen von Freiheit. Heute gibt es mehr als eine Million Mitwirkende an Freier Software. Die Gemeinschaft braucht mich jetzt nicht mehr so sehr als Programmierer, und nebenbei werde ich älter und kann es wahrscheinlich nicht mehr so gut wie früher. Aber es gibt keine Millionen Leute, die die Leute lehren, ihre Freiheit zu schätzen, insbesondere die Freiheit in einer Gemeinschaft zu kooperieren. In diesem Bereich brauchen wir dringend mehr Leute. (www.germany.fsfeurope.org/documents/rms...)
Members of the Free Software and Freifunk Community in Berlin, February 2008
(Foto: Mario Behling, CC-By-SA)
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