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Freifunk Global Newswire Relaunched with Map and Embed Features

After several years of maintaining the Global Newswire, we have just launched a new site of Global.freifunk.net with updated feeds and cool map features. The new site uses the Managing News profile which is based on Drupal and developed by the folks from Development Seed. A big thanks goes to Thanh Nguyen from Vietnam, who set up the system together with me. As the other freifunk.net sites, the site is hosted at in-berlin.de.
 
Mario Behling and Thanh Nguyen working on freifunk.net in Vietnam 
Mario Behling and Thanh Nguyen working on freifunk.net in Vietnam 
 
It took us a few days to figure out how to make it work for us. Some errors like an issue with sharing just came up, because we had not activated clean URLs, other errors, because the different servers we use run slightly different MySQL versions with the one the site is hosted on. Initially we wanted to update the previous site with the new profile. This worked generally, but some features just did not want to get working. The Managing News installation profile has a number of preconfigured modules. After taking a week trying to figure it out, we went back to the start and took another way. We chose to use a fresh install and moved the content of the previous site with the node exporter module. While the old content does not show up in the history anymore now, it can still be found through the search.
 
Global Freifunk Newswire - Map View 
 
To geolocate places in articles we use Yahoo Placemaker, which seems to give a good outcome when tagging places in articles. As we have a rather large number of feeds that need to be checked and updated, we need to run cron every few minutes in order to avoid time outs.
Previously, we also had a special German news site focusing on the German speaking freifunk community. As hits on this website have been rather low over the last two years, we have closed that site and redirected it to the international news site saving us time to focus on one system.

So, here it is, the new Freifunk News Site. One thing I personally like is the embed feature that lets you embed any feed into your site. Please check it out and tell us which cool new features you like. 
 
 
 
If you would like us to include your feed, please add it to the wiki page on the freifunk wiki. We will check here from time to time and add feeds to the newswire.

Links:

freifunk - Ein interessantes Modell fuer selbstverwaltete Medien - Interview mit Professor Angelo Serpa aus Brasilien

Angelo Serpa kommt aus Brasilien und ist Professor an der Bundesuniversität Bahias (Universidade Federal da Bahia). Zur Zeit ist er Gastwissenschaftler (Post-Doktorand) im Geographischen Institut an der Berliner Humboldt-Universität.

J: Herr Serpa, Sie beschäftigen sich bereits seit einigen Jahren wissenschaftlich mit Kommunikationsmedien, die von einer lokalen Community selbst verwaltet und betrieben werden. Was ist das besondere an diesem Prinzip und welche Projekte haben Sie bereits untersucht?

AS: Wir haben im Jahr 2005 in Salvador da Bahia, Brasilien, diese Forschung über lokalbezogene Medieninitiativen angefangen. Salvador ist eine 3 Millionen Einwohner Metropole, wo es grosse soziale Unterschiede gibt, die in der Stadtlandschaft sehr ausgeprägt sind. Einerseits gibt es einige reiche Viertel, die sehr gut mit Infrastruktur versorgt sind, andererseits Viertel, die „arm“ sind, wo keine gute Infrastruktur vorhanden ist. Es herrscht Stadtsegregation und gibt viele Vorurteile gegen die „armen“ Viertel: sie seien gefährlich, dort gäbe es nichts ausser Kriminalität und Drogenhandel. Aber gerade in diesen Vierteln leben viele Künstler, die zum Beispiel den Karneval von Salvador, das grösste Strassenfest Brasiliens, mit ihrer Kunst, mit ihrem Tanz, ihrer Musik sozusagen „ernähren“. Ich spreche hier von Leuten, die die Armut zum künstlerischen Reichtum im Alltag umwandeln. Es sind diese Leute, die in diesen Vierteln „Community Radios“ machen, Radios, die nicht kommerziell sind und keine öffentliche Unterstützung bekommen. Meistens hört man diese Radios einfach direkt per Lautsprecher auf der Strasse, obwohl einige von ihnen auch richtig über eine eigene Frequenz senden.

Andere Initiativen beschäftigen sich mit der Herstellung von Inhalten für Homepages, die die Vorurteile gegen ihre Viertel abbauen wollen. Das besondere an solchen Initiativen ist die Tatsache, dass sie überhaupt existieren, in einem Kontext, wo der Zugang zur Technik, zur Technologie, derart begrenzt ist, dass es im Alltag schon eine Menge Kreativität und Mühe von diesen Leuten abverlangt.

J: Welche Möglichkeiten sehen Sie im Umgang mit diesen Do-It-Yourself betriebenen Medien für die Menschen, die sie betreiben und die jeweilige lokale Community?

AS: Das ist eben die Möglichkeit, Inhalte für Radios und Internet selbst herzustellen. Inhalte und Programme, die mehr mit dem Alltag dieser Viertel, diesen Bezirken zu tun haben. Das kann auch mehr Autonomie für diese Gruppen und Initiativen bedeuten, indem sie sich die Medien auf lokaler Ebene aktiv aneignen und die Inhalte von Radiosendungen und Homepages selbst bestimmen. Natürlich hängt der Erfolg solcher Initiativen sehr stark von den vorhandenen technischen Kentnissen und Möglichkeiten ab. Eigentlich lernen diese Leute den Umgang mit der Technologie in ihrem Alltag, indem sie nämlich selbst die alltäglichen Problemen damit und mit dem generellen Mangel an Infrastruktur in diesen Vierteln und Bezirken zu lösen versuchen. Gleichzeitig wird durch solche Initiativen auch versucht, die Isoliertheit dieser Viertel zu durchbrechen. Diese Do-it-yourself-Medieninitiativen und -gruppen sind in Brasilien für viele Menschen ein Fenster zur Welt.

J: Hier in Deutschland interessieren Sie sich gerade auch für freifunk.net. Was ist aus Ihrer Sicht das besondere an diesem drahtlosen Community-Netzwerk "Made in Germany"?

AS: Ich sehe freifunk.net als eine politische Medieninitiative, obwohl es sehr viel mit Technik zu tun hat. Ein dezentralisiertes Netz, das von den Nutzern selbst betrieben wird, das ist ohne Zweifel sehr geeignet, um die Medienkompetenz der Teilnehmer zu erhöhen. Andererseits verlangt Freifunk von den Teilnehmern in Kontakt mit ihrer Umgebung, mit den Nachbarn zu treten, was heutzutage fast „subversiv“ klingt. Das heisst, in diesem Kontext fördert die Technik, die Technologie, die Begegnung, das Treffen von Menschen, um etwas Kollektives auf die Beine zu stellen. In Berlin, scheint das Freifunk-Netz in einigen Bezirken wie Friedrichshain sehr gut zu funktionieren. Die Herausforderung ist, in anderen Bezirken, wo DSL bereits sehr verbreitet ist, das Freifunk-Netz zu etablieren.

J: Sie möchten gerne auch in Brasilien in den ärmeren Stadtvierteln freifunk-Initiativen starten. Welche Chancen sehen Sie darin? Warum ist gerade freifunk.net aus Ihrer Sicht dafür so geeignet?

AS: Aus meiner Sicht muss man in solchen Vierteln zunächst von den Kenntnissen der Einwohner ausgehen. In diesem Fall müsste man also Partnerschaften in den Vierteln suchen und versuchen mit den Leuten vor Ort zusammen zu arbeiten, die irgendwie fähig dazu sind, andere Einwohner zu mobilisieren und sich an dem Projekt zu beteiligen. Gleichzeitig  muss man sich auch Gedanken machen, wie mehr Zugang zum Netz geschaffen werden kann, vor allem dort, wo es sehr wenige Computer gibt. Vielleicht sollte man zusammen mit den Internet Cafes, die in diesen Vierteln schon vorhanden sind, arbeiten, aber gleichzeitig auch neue Computer kaufen und in bestimmten Teilen des Viertels verteilen. Oder, nach einer Idee von Frieder Bronner, von Openmedia hier aus Berlin, eine eigene Computerfabrik aufbauen, damit die Einwohner des Viertels selbst die Computer zussamensetzen. Das wäre vielleicht sinnvoller als alte Computer wieder aufzubereiten - vielleicht auch billiger. In jedem Fall könnte sich dadurch die Situation für die Menschen im Viertel in einigen Bereichen sehr verbessern.

J: Sie kommen aus Brasilien und leben aber gerade für einige Zeit in Berlin. Was denken Sie darüber, dass die Stadt Berlin schon seit einiger Zeit versucht, das Thema "Offenes WLAN für Berlin" an einen kommerziellen Provider abzugeben und dabei die Idee von freifunk.net als lokale Initiative und vor allem als "Kooperatives Modell" bisher völlig ingnoriert wurde?

AS: Ich finde das schade. Es ist schade, dass all die Erfahrungen, die die Leute hier mit Freifunk in den letzten Jahren gemacht haben, nicht von der Stadt Berlin berücksichtigt werden. Aber es ist auch verständlich, dass so etwas wie ein dezentralisiertes Netz, ein nichtkommerzielles Netz, ohne Hierarchie, mit einiger Skepsis von Seiten der Stadtregierung angesehen wird. Das ist überall so, auch in Salvador und anderen Städten Brasiliens. Solche Sachen machen den Stadtregierungen Angst, vielleicht weil solche Initiativen nur schwer unter „soziale Kontrolle“ zu bringen sind. Es ist schade, weil gerade eine Initiative wie Freifunk die Medienkompetenz der Teilnehmer erhöhen könnte und mehr Autonomie in der Stadt schaffen würde.

J: Halten Sie freifunk.net für einen geeigneten Weg, um in einer Art Public-Private-Partnership das Netzwerk auch in die strukturschwacheren Gegenden der Stadt zu bringen, wo es eigentlich am dringensten gebraucht würde?

AS: Sicher, aber hier müsste man die Stadtregierung davon überzeugen, dass ein nicht hierarchisches Netz, in dem die Leute selbst die Funktionsweise des Netzes bestimmen und auch selbst dafür verantwortlich sind, welche Inhalte und Erfahrungen sie darüber austauschen wollen, ein geeigneter Weg zur Erhohung der Medienkompetenz ist. Andererseits ist es meiner Meinung nach sehr schwierig, dass eine solche Idee ein positives Echo unter den Politikern findet.  Ich frage mich auch, ob es wirklich der beste Weg wäre, mit Stadtregierungen zusammen zu  arbeiten. Vielleicht gibt es auch andere Wege, ein solches Netz aufzubauen, zum Beispiel NGOs als Partner zu haben.

J: Herr Serpa, Ich danke Ihnen für dieses sehr interessante Gespräch.

NinuxDay in Rome from November 27-29, 2009

The Ninux.org team announced the first “Ninux Day”, a weekend with about and for wireless communities. You will meet software and hardware hackers, geeks, nerds, engineers, artists, the curious and academics. Experts from all over Europe offer technical and social presentations in the area of wireless community networks.

Join the Ninux Days in Rome, Italy, from November 27-29, 2009.


More Info here:

* http://wiki.ninux.org/NinuxDay2009
* http://wiki.ninux.org/NinuxDay2009en (English)
* http://wiki.ninux.org/NinuxDay2009it (Italian)
* Announcement: http://blog.ninux.org/2009/09/03/ninux-day-2009
* Ninux Blog http://blog.ninux.org

[via ZioPRoTo]

Bristol Wireless Video

Bristol Wireless is a community project where people formed a cooperative to work together. They provide services all over Bristol, UK. I found a video that was produced already in 2005 now. Enjoy!

Links:

* http://www.bristolwireless.net
* YouTube http://www.youtube.com/watch?v=ZlB92EJgwIY
* Download: http://www.bristolwireless.net/video/bw_90_sec_challenge.mp4

Freifunk Summer of Code - Questions for your application

Eight Questions to answer for your application for the Freifunk Summer of Code. We are interested in your answers to get an idea, how you would be able to contribute to Freifunk. Dont worry too much about a correct English. We are more interested in the content of what you have to say and how you could join up with us, than about perfect Englich.

1. Please tell us your name and your country or origin or local background.

2. Please list contributions to the Freifunk/OpenWrt and related projects or any other freely licensed Open Source project below.

3. Please tell us about your proposed project and the relevance to Freifunk. You can also provide a link where you offer more details here.

4.  What is your expertise and ability to conduct the project you propose? How do you plan to achieve the goals of the proposed project?

5. How would you describe your knowledge of development of Linux OS and OpenWrt related programming languages such as Lua?

6. How do you think you will participate in the Freifunk/OpenWrt development after the Google Summer of Code?

7. What would you like us to do to ensure that you stick with the project after the program concludes?

8. How do you plan to keep in touch with the Freifunk/OpenWrt community and your mentor during the summer of code?

Links

* http://socghop.appspot.com/org/show/google/gsoc2009/ffopenwrt

* Ideas http://wiki.freifunk.net/Ideas

 

Freifunk: Free Information Infrastructures all over the world

It seems to me sometimes some people think of Freifunk as a software and network project only. For me Freifunk is an idea and philosophy in the first place. Freifunk means the freedom to connect in local and global networks. It is the equivalent to free and open source software as for Gnu/Linux or free content as for Wikimedia. What Freifunk means to me and implies as policies:

  1. Access to information and knowledge is free as in freedom
  2. Nobody restricts communication with others
  3. Local and global wireless and wired networks are public spaces like streets, parcs, forests and the sea
  4. Networks and digital infrastructures must be based on free and open source software and open standards
  5. Regulators, governments and policy makers should grant a freely licensed open spectrum to the public
  6. Everyone can take part in free networks as long as he/she accepts the right of othes to partipate and forwards the data of others over his/her own node
  7. Networks follow decentralised models
  8. Everyone can set up his/her own network based on the technology of free and open networks

OpenWrt team announces OpenWrt Kamikaze 808 Release with Luci Interface

The OpenWrt team (Cph) has announced a new version of its Linux distribution for embedded wireless devices named "OpenWrt Kamikaze 808 Release". I talked to Felix Fietkau already at the WCW. Unfortunately we did not have the time to do an interview at the end. But Cyrus from freifunk Halle gave a short showcase of his interface (in German). The OpenWrt team was also impressed by it and they now announce the enclosure of the Luci interface officially. Congratulations Cyrus!

It has been quite a while since OpenWrt had a new Kamikaze release. The developer team has decided that it is time to get things straight and focus on a new release. This release have the official name: OpenWrt Kamikaze 808 Release.

The schedule will look like this:
*Last day in July - final release candidate: 808 RC-1 808 RC-1 will be a feature freeze, and all changes after this point will be bug fixes.
*Last day in August - final release: OpenWrt Kamikaze 808 Release.

OpenWrt Kamikaze 808 Release will focus on bringing the following:
- Firewall rewrite
- Broadcom 47xx running reliably with the new Kernel, not including wifi
- IMQ and Traffic shaping tested with newer kernels, especially 2.6.25
- Sysupgrade for more platforms (x86 is tested again)
- The new web interface (LuCI, Lua Configuration Interface)
- Attention towards the integration of security updates
- Package maintaining and updates between releases
- Testing, testing and lots of testing...

The 808 Release will also include support for several new platforms/targets. (http://forum.openwrt.org/viewtopic.php?pid=69873 )

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