At the CeBIT I had the chance to talk to some fantastic folks of direct open embedded systems, a new Latvian company that is producing WLAN devices based on the GNU/Linux distributions like OpenWRT, OpenEmbedded and FlashSYS Linux.
Google Video: http://video.google.com/videoplay?docid=-1295574371890938537
In the video they present their devices and some show cases as well as FlashSYS, their own web based firmware for small router computers.
direct open embedded systems is able to produce WLAN devices that can act as small web servers with currently up to 64 GB storage space.FlashSYS environment is a cross-operating system clent-server environment that allows developers to use existing web development skills (HTML, JavaScript, Ajax, Flash, SQLite, and Lua) to build and deploy Rich Internet Applications (RIA) for an embedded system with a very small footprint. (http://openrb.com)
Most of the free and open source companies presented their products in hall 5, which was packed with crowds of people. You can get an idea when you hear the background noise in the video. The interest in free and open source technologies is amazing and ever increasing.
Auf der Open Source Meets Business haben Stefan Koehler und ich ein Interview mit Chris Schläger von AMD Advanced Micro Systems gemacht. Stefan spricht mit ihm über die Pläne von AMD sein Open Source-Engagement weiter auszubauen. Im Gespräch nach dem Interview bestätigte Chris Schläger, dass AMD in Zukunft auch im WLAN-Bereich bessere Unterstützung leisten möchte. Dies würde dazu führen, dass in Zukunft GNU/Linux-Systeme AMD-gekoppelte WLAN-Hardware besser unterstützt würde. Ich hoffe wir sehen in diese Richtung demnächst handfeste Ankündigungen.
Im letzten Jahr veröffentlichte AMD nach der Übernahme von ati bereits Grafikchip-Dokumentationen. Im Februar stellte AMD die Quelltexte der AMD Performance Library unter die Apache License 2.0 und benannte die Bibliothek in Framewave um. Ende Februar gab die Firma weitere Spezifikationen für Beschleunigungsfunktionen für Chips von Radeon-Karten (R5xx-GPUs, X1000-Serie) frei. Chris Schläger betont im Interview die Wichtigkeit von Open Source für AMD und verspricht weitere Announcements für das Jahr 2008.
Google Video: http://video.google.com/videoplay?docid=3239776018660541998
Folgend einige Auszüge:
Stefan Koehler: Wie sieht es aus – freie Software und AMD? Gibt es Berührungspunkte?
Chris Schläger: Da gibt es eine ganze Menge Berührungspunkte. Wir haben seit etwa zwei Jahren ein Forschungszentrum für Software eingerichtet, das Operating System Research Center, hauptsächlich in Dresden und Austin angesiedelt. Dort gibt es ein Team, das beschäftigt sich hauptsächlich mit Open Source-Entwicklungen.
Stefan Koehler: Wie sieht es aus mit der Unterstützung von Grafikkarten? Es sah in der Vergangenheit mit ATI-Grafikkarten-Treibern eher mau aus. Wie ist da die Zusammenarbeit mit der Community?
Chris Schläger: Es gab ja schon seit einer ganzen Zeit die Closed Source-Treiber, der Catalyst-Treiber. Der hat eine Menge Funktionen gehabt, aber da haben wir auch eine Menge Kritik geerntet. Die Kritik haben wir uns dann nach der Akquisition zu Herzen genommen, da war ich dann auch zum Glück relativ tief involviert und konnte dann das Management davon überzeugen, dass wir uns als AMD etwas Neues einfallen lassen müssen. Die alte ATI-Strategie machte zwar für ATI Sinn, aber für AMD als Gesamtkonzern mussten wir dringend was tun. Wir haben eine Weile gebraucht bis etwas spruchreif war, aber vor kurzem, Mitte letzten Jahres zum X.org-Meeting haben wir ein Announcement gemacht. Wir haben uns entschlossen, das was wir an Dokumentation zur Verfügung stellen können, nach Draußen zu geben und aktiv mit dem X.org-Projekt zusammenzuarbeiten, um den Radeon-HD-Treiber neu zu entwickeln...
Stefan Koehler: Wie viele Mitarbeiter bei AMD arbeiten ausschließlich im Bereich Open Source?
Chris Schläger: Das ist schwierig, obwohl ich es eigentlich wissen sollte. In meiner Organisation im OSRC sind derzeit 23 Mitarbeiter. Ich bin allerdings einer der wenigen Teil von AMD, die derzeit wieder kräftig einstellen, also ich wachse mit etwa zwei Mitarbeitern pro Monat. Außer meinem Bereich gibt es bei dem klassischen ATI-Bereich noch die Open Source-Entwickler und wir haben noch diverse andere Projekte wie das XO ..., Leute die OpenBIOS, LinuxBIOS oder jetzt CoreBISO machen, CoreBOOT machen und ich würde mal sagen um die 50 bis 60 Leute, die zumindest teilweise aber auch einige Vollzeit an Open Source arbeiten...
Stefan Koehler: Die freie Software-Gemeinde kann sich in 2008 auf neue Aktivitäten freuen, 3D-Desktop, OpenCore und ähnliche Dinge werden weiter entwickelt.
Chris Schläger: Wir werden unser Engagement sicherlich deutlich weiter ausbauen. Open Source ist für AMD sehr sehr wichtig, nicht nur als Zielgruppe, sondern auch intern zur Verwendung. Und ich denke da wird sich eine Menge in 2008 auch wieder tun und das ein oder andere Announcement dabei sein.
Am Montag gab es in Berlin einen Vortrag von Richard Stallman, Gründer der Free Software Foundation (FSF), über die Philosophie und Geschichte der Freien Software. Natürlich waren viele Freifunker anwesend. Ursprünglich wollten wir die Rede ins Freifunk-Netz streamen. Aufgrund der Änderung des Veranstaltungsortes fiel das leider ins Wasser. Mich hat der Vortrag bestärkt in der Ansicht, dass wir auch in der Freifunk-Community noch mehr an der Verbreitung der Idee der Freiheit arbeiten müssen und es nicht zuerst um die Installation freier Software geht - in der Art "das andere (gemeint der Freiheitsgedanken) kommt dann schon mit der Zeit". Stallman dazu: "Heute gibt es mehr als eine Million Mitwirkende an Freier Software. ... Aber es gibt keine Millionen Menschen, die die Leute lehren, ihre Freiheit zu schätzen, insbesondere die Freiheit in einer Gemeinschaft zu kooperieren."

Viele Leute schlagen eine Zwei-Phasen-Lösung vor. Sie sagen: "zuerst bringen wir den Leuten bei, Freie Software zu nutzen, und dann, wenn sie sie nutzen, dann werden wir sie lehren, diese Freiheit zu schätzen." Nun, diese Strategie könnte funktionieren, wenn sie richtig versucht würde, aber wenn Leute dies vorschlagen, dann arbeiten sie fast immer an Phase 1. Tatsächlich bemerke ich, dass diese Zwei-Phasen-Lösung eigentlich eine Ausrede dafür ist, an Phase eins zu arbeiten und Phase 2 zu ignorieren. Phase 2 ist das, woran ich arbeite. Und wenn Sie wirklich an eine Zwei-Phasen-Lösung glauben, dann schließen Sie sich mir an, um an Phase 2 zu arbeiten, denn das Problem ist, dass sich so viele in unserer Gemeinschaft auf Phase 1 konzentrieren. Und ein großer Teil unserer Gemeinschaft redet über praktische Vorteile, während er Freiheit ignoriert. Und inzwischen, wenn Sie jetzt anfangen, das GNU/Linux System zu benutzen, kann es sein, dass Sie für Jahre niemanden über Freiheit reden hören. Anders ausgedrückt: Unsere Gemeinschaft hat nicht gerade damit begonnen, die Ziele der Freiheit aus den Augen zu verlieren, sie hat sie bereits vollständig vergessen. Mit dem Resultat, dass es nun ein Kampf ist, unsere eigene Gemeinschaft über die Freiheit aufzuklären, die der Grund dafür war, diese Gemeinschaft zu bilden. Von allen Betriebssystemen in der Geschichte wurden alle außer einem aus kommerziellen oder technischen Gründen entwickelt. GNU wurde um der Freiheit willen entwickelt. Die Nutzer müssen das wissen. Und ich möchte Sie bitten, dabei zu helfen, ihnen das zu vermitteln. Deshalb widme ich mich nun der Verbreitung dieser Ideen von Freiheit. Heute gibt es mehr als eine Million Mitwirkende an Freier Software. Die Gemeinschaft braucht mich jetzt nicht mehr so sehr als Programmierer, und nebenbei werde ich älter und kann es wahrscheinlich nicht mehr so gut wie früher. Aber es gibt keine Millionen Leute, die die Leute lehren, ihre Freiheit zu schätzen, insbesondere die Freiheit in einer Gemeinschaft zu kooperieren. In diesem Bereich brauchen wir dringend mehr Leute. (www.germany.fsfeurope.org/documents/rms...)
Members of the Free Software and Freifunk Community in Berlin, February 2008
(Foto: Mario Behling, CC-By-SA)
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