community

Die neue Freifunk API. Aufruf zum Mitmachen!

Zum Wireless Community Weekend 2013 in Berlin fand ein ersten Treffen zum Relaunch unserer Website freifunk.net statt.  Dabei kam auch die Frage auf, wie man die einzelnen Freifunkcommunities am besten präsentieren kann, ohne alle Daten zentral zu erfassen und zudem den Communities eine einfache Möglichkeit zu bieten, eigene Daten selbst aktuell zu halten.

In Anlehnung an die Hackerspaces API (http://hackerspaces.nl/spaceapi/) wurde die Idee einer Freifunk API geboren: Jede Community stellt ihre Daten in einem definierten Format an einer ihr zugänglichen Stelle (Webspace, Wiki, Webserver) bereit und trägt sich in das Verzeichnis ein. Das Verzeichnis besteht lediglich aus einer Zuordnung von Communitynamen und URL zu den den bereitgestellten Daten. Die erste Anwendung soll eine Karte mit darin angezeigten Freifunkcommunities sein, um Besuchern und Interessierten einen Überblick zu geben und lokale Ansprechpartner zu vermitteln.

Die Freifunk API soll die Metadaten der Communities dezentral sammeln und anderen Nutzern zur Verfügung stellen. Die API ist nicht zu verwechseln mit einer Datenbank für Freifunkknoten oder als Verzeichnis von Firmwareeintellungen einzelner Communities.

Der Relaunch von freifunk.net soll August stattfinden - verbunden mit verschiedenen Aktionen, Pressearbeit und Kooperationen -  und wir möchten euch aufrufen, eure API-Dateien zu erstellen und abrufbar abzulegen. Teilt uns dann bis Ende Juli den Namen eurer Community und die URL zu eurer API-Datei mit, damit wir das Verzeichnis aufbauen können. Das könnt ihr z.B. über den Issue Tracker von Github machen oder schreibt eine Mail an freifunk@ja.ishalt.so oder kontaktiert uns persönlich.

Die Entwicklung der API und ihrer Umgebung findet auf github.com statt, das Repository ist unter https://github.com/freifunk/api.freifunk.net zu finden. Das Datenschema in der ersten Version ist hier definiert: https://github.com/freifunk/api.freifunk.net/blob/master/specs/0.1.json.

Um die Erstellung der Dateien zu vereinfachen, wurde ein API File Generator entwickelt und unter http://freifunk.net/api-generator/ bereitgestellt, der passenden JSON-Code zurückgibt. Aus dem Ergebnisfenster müssen diese Daten dann kopiert und in eine Datei gespeichert werden. Im Moment ist das alles noch ein wenig improvisiert, aber für die Zukunft sind noch einige Verbesserungen zur Komfortsteigerung geplant. :-)

Zum Schluss noch einmal der Aufruf an euch: Legt so schnell wie möglich, spätestens aber bis Ende Juli eure API-Dateien an und gebt uns wie beschrieben die Verzeichniseinträge bekannt!

Freier Informationsaustausch ist ein Grundrecht - Keine Rechtssicherheit um den Preis der Freiheit

Zur Bundesratsinitiative "Änderung der Störerhaftung für WLAN-Betreiber – Freies WLAN in Berlin"[1] der Großen Koalition in Berlin erklärt der Förderverein Freie Netzwerke e.V.:
 
Wir begrüßen sehr, dass sich die rot-schwarze Koalition für Anbieter freier WLAN-Zugänge einsetzt, denn die Anwendung der sog. "Störerhaftung" macht die Betreiber von offenen WLAN-Zugängen für den Datenverkehr ihrer Nutzer juristisch verantwortlich. Die Störerhaftung ist damit Angstmacher und größtes Hemmnis für die Weiterentwicklung Freier Netze. 
 
Gleichzeitig fragen wir uns jedoch, welche "Anforderungen an die jeweils einzusetzenden Schutzmaßnahmen" gesucht werden und warum man zwischen befugter sowie unbefugter Nutzung differenziert. Hierzu möchten wir feststellen, dass solche "erforderlichen Schutzmaßnahmen" technisch wie juristisch äußerst fragwürdig sind und für kommerzielle Anbieter bislang nicht vorgesehen sind. 
 
Diese Forderungen stehen sowohl dem Fernmeldegeheimnis wie den allgemeinen Grundsätzen des Telemediengesetz entgegen, in denen es heißt: "Diensteanbieter (..) sind nicht verpflichtet, die von ihnen übermittelten oder gespeicherten Informationen zu überwachen" (§7 Satz 2)  und "für fremde Informationen (..) nicht verantwortlich" (§8 Satz 1). 
 
"Ob des Grundrechts auf vertrauliche und verschlüsselte Kommunikation lässt sich der Austausch von Daten, praktisch nicht verhindern - hierfür technische Auswege zu suchen ist schlichtweg naiv und gefährdet die Integrität der Informationsnetze" warnt Netzaktivist wetterfrosch. Er erinnert, dass der Gesetzestext vom Anbieter explizit fordert "die Nutzung von Telemedien (..) anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist" (§13 Satz 6).
 
"Im Gegensatz zu kommerziellen Providern welche aus guten Gründen nicht in den Datenstrom eingreifen dürfen, wird dies im Moment von privaten WLAN-Betreibern - wie Freifunkern - verlangt" erklärt André Gaul und fordert, dass eine solche Benachteiligung privater Initiativen verhindert wird.
 
Freifunk ist eine seit 2002 existierende nicht-kommerzielle Initiative für freie und selbstverwaltete Funknetzwerke. Freifunker aus ganz Deutschland stellen an über tausend Punkten freie Internetzugänge zur Verfügung. "Wir stehen für diskriminierungsfreie, dezentrale und für jeden nutzbare Möglichkeiten zum offenen Informationsaustausch" stellt Freifunker cven klar.
 
Weitere Informationen
 
[1] Antragstext der SPD/CDU-Fraktionen des Abgeordnetenhaus Berlin "Änderung der Störerhaftung für WLAN-Betreiber – Freies WLAN in Berlin"
 
Kritik des Medienrechtsanwalts Thomas Stadler
 
TMG §7 Allgemeine Grundsätze
 
TMG §8 Durchleitung von Informationen
 
TMG § 13 Pflichten des Diensteanbieters
 
Störerhaftung in der Wikipedia
 
Kontakt
    Website von Freifunk
 
    @c_v_e_n / cven@c-base.org

    Matthias @wetterfrosch Mehldau
    wetter@netzpolitk.org

    André Gaul, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin
    @andrenarchy 
    gaul@math.tu-berlin.de

Freifunk Google Summer of Code 2010 applications

Freifunk is again applying as a project for the Google Summer of Code 2010. For students it is a good way to get deeper involved into Free and Open Source Software and freifunk specifically. During the summer students have the chance to code on freifunk and get paid by Google.

Some other projects also offer freifunk related work. Check out the GSoC site after March 18 when the info on participating projects is released.

We are already gathering project ideas, as a way to start for applicants here. If you are interested to join freifunk at the summer of code and would like to discuss project ideas, please join us on IRC at #freenode on irc://irc.freenode.org and on the mailing list: http://freifunk.net/mailman/listinfo/wlanware

If you have already an idea about a project you would like to do, please also leave your idea here as well: http://wiki.freifunk.net/Ideas

Background info on Google Summer of Code

The most common question we get from students is “How do I prepare for Google Summer of Code?” The simple answer is not to wait for the program to get involved in open source. Start checking out projects now: take a look at documentation, check out their source code and idle in some IRC channels to see what interests you. The projects who have been past participants in Google Summer of Code are a great place to start; use the categorized list of mentoring organizations (e.g. projects listed by programming languages) from 2009 to help you get started.

About Google Summer of Code

Google Summer of Code (GSoC) is a global program that offers student developers stipends to write code for various open source software projects. We have worked with several open source, free software, and technology-related groups to identify and fund several projects over a three month period. Since its inception in 2005, the program has brought together nearly 3,400 students and more than more than 3,000 mentors & co-mentors from nearly 100 countries worldwide, all for the love of code. Through Google Summer of Code, accepted student applicants are paired with a mentor or mentors from the participating projects, thus gaining exposure to real-world software development scenarios and the opportunity for employment in areas related to their academic pursuits. In turn, the participating projects are able to more easily identify and bring in new developers. Best of all, more source code is created and released for the use and benefit of all.

* Frequently asked questions: http://socghop.appspot.com/document/show/gsoc_program/google/gsoc2010/faqs

* Freifunk Project Ideas: http://wiki.freifunk.net/Ideas

freifunk - Ein interessantes Modell fuer selbstverwaltete Medien - Interview mit Professor Angelo Serpa aus Brasilien

Angelo Serpa kommt aus Brasilien und ist Professor an der Bundesuniversität Bahias (Universidade Federal da Bahia). Zur Zeit ist er Gastwissenschaftler (Post-Doktorand) im Geographischen Institut an der Berliner Humboldt-Universität.

J: Herr Serpa, Sie beschäftigen sich bereits seit einigen Jahren wissenschaftlich mit Kommunikationsmedien, die von einer lokalen Community selbst verwaltet und betrieben werden. Was ist das besondere an diesem Prinzip und welche Projekte haben Sie bereits untersucht?

AS: Wir haben im Jahr 2005 in Salvador da Bahia, Brasilien, diese Forschung über lokalbezogene Medieninitiativen angefangen. Salvador ist eine 3 Millionen Einwohner Metropole, wo es grosse soziale Unterschiede gibt, die in der Stadtlandschaft sehr ausgeprägt sind. Einerseits gibt es einige reiche Viertel, die sehr gut mit Infrastruktur versorgt sind, andererseits Viertel, die „arm“ sind, wo keine gute Infrastruktur vorhanden ist. Es herrscht Stadtsegregation und gibt viele Vorurteile gegen die „armen“ Viertel: sie seien gefährlich, dort gäbe es nichts ausser Kriminalität und Drogenhandel. Aber gerade in diesen Vierteln leben viele Künstler, die zum Beispiel den Karneval von Salvador, das grösste Strassenfest Brasiliens, mit ihrer Kunst, mit ihrem Tanz, ihrer Musik sozusagen „ernähren“. Ich spreche hier von Leuten, die die Armut zum künstlerischen Reichtum im Alltag umwandeln. Es sind diese Leute, die in diesen Vierteln „Community Radios“ machen, Radios, die nicht kommerziell sind und keine öffentliche Unterstützung bekommen. Meistens hört man diese Radios einfach direkt per Lautsprecher auf der Strasse, obwohl einige von ihnen auch richtig über eine eigene Frequenz senden.

Andere Initiativen beschäftigen sich mit der Herstellung von Inhalten für Homepages, die die Vorurteile gegen ihre Viertel abbauen wollen. Das besondere an solchen Initiativen ist die Tatsache, dass sie überhaupt existieren, in einem Kontext, wo der Zugang zur Technik, zur Technologie, derart begrenzt ist, dass es im Alltag schon eine Menge Kreativität und Mühe von diesen Leuten abverlangt.

J: Welche Möglichkeiten sehen Sie im Umgang mit diesen Do-It-Yourself betriebenen Medien für die Menschen, die sie betreiben und die jeweilige lokale Community?

AS: Das ist eben die Möglichkeit, Inhalte für Radios und Internet selbst herzustellen. Inhalte und Programme, die mehr mit dem Alltag dieser Viertel, diesen Bezirken zu tun haben. Das kann auch mehr Autonomie für diese Gruppen und Initiativen bedeuten, indem sie sich die Medien auf lokaler Ebene aktiv aneignen und die Inhalte von Radiosendungen und Homepages selbst bestimmen. Natürlich hängt der Erfolg solcher Initiativen sehr stark von den vorhandenen technischen Kentnissen und Möglichkeiten ab. Eigentlich lernen diese Leute den Umgang mit der Technologie in ihrem Alltag, indem sie nämlich selbst die alltäglichen Problemen damit und mit dem generellen Mangel an Infrastruktur in diesen Vierteln und Bezirken zu lösen versuchen. Gleichzeitig wird durch solche Initiativen auch versucht, die Isoliertheit dieser Viertel zu durchbrechen. Diese Do-it-yourself-Medieninitiativen und -gruppen sind in Brasilien für viele Menschen ein Fenster zur Welt.

J: Hier in Deutschland interessieren Sie sich gerade auch für freifunk.net. Was ist aus Ihrer Sicht das besondere an diesem drahtlosen Community-Netzwerk "Made in Germany"?

AS: Ich sehe freifunk.net als eine politische Medieninitiative, obwohl es sehr viel mit Technik zu tun hat. Ein dezentralisiertes Netz, das von den Nutzern selbst betrieben wird, das ist ohne Zweifel sehr geeignet, um die Medienkompetenz der Teilnehmer zu erhöhen. Andererseits verlangt Freifunk von den Teilnehmern in Kontakt mit ihrer Umgebung, mit den Nachbarn zu treten, was heutzutage fast „subversiv“ klingt. Das heisst, in diesem Kontext fördert die Technik, die Technologie, die Begegnung, das Treffen von Menschen, um etwas Kollektives auf die Beine zu stellen. In Berlin, scheint das Freifunk-Netz in einigen Bezirken wie Friedrichshain sehr gut zu funktionieren. Die Herausforderung ist, in anderen Bezirken, wo DSL bereits sehr verbreitet ist, das Freifunk-Netz zu etablieren.

J: Sie möchten gerne auch in Brasilien in den ärmeren Stadtvierteln freifunk-Initiativen starten. Welche Chancen sehen Sie darin? Warum ist gerade freifunk.net aus Ihrer Sicht dafür so geeignet?

AS: Aus meiner Sicht muss man in solchen Vierteln zunächst von den Kenntnissen der Einwohner ausgehen. In diesem Fall müsste man also Partnerschaften in den Vierteln suchen und versuchen mit den Leuten vor Ort zusammen zu arbeiten, die irgendwie fähig dazu sind, andere Einwohner zu mobilisieren und sich an dem Projekt zu beteiligen. Gleichzeitig  muss man sich auch Gedanken machen, wie mehr Zugang zum Netz geschaffen werden kann, vor allem dort, wo es sehr wenige Computer gibt. Vielleicht sollte man zusammen mit den Internet Cafes, die in diesen Vierteln schon vorhanden sind, arbeiten, aber gleichzeitig auch neue Computer kaufen und in bestimmten Teilen des Viertels verteilen. Oder, nach einer Idee von Frieder Bronner, von Openmedia hier aus Berlin, eine eigene Computerfabrik aufbauen, damit die Einwohner des Viertels selbst die Computer zussamensetzen. Das wäre vielleicht sinnvoller als alte Computer wieder aufzubereiten - vielleicht auch billiger. In jedem Fall könnte sich dadurch die Situation für die Menschen im Viertel in einigen Bereichen sehr verbessern.

J: Sie kommen aus Brasilien und leben aber gerade für einige Zeit in Berlin. Was denken Sie darüber, dass die Stadt Berlin schon seit einiger Zeit versucht, das Thema "Offenes WLAN für Berlin" an einen kommerziellen Provider abzugeben und dabei die Idee von freifunk.net als lokale Initiative und vor allem als "Kooperatives Modell" bisher völlig ingnoriert wurde?

AS: Ich finde das schade. Es ist schade, dass all die Erfahrungen, die die Leute hier mit Freifunk in den letzten Jahren gemacht haben, nicht von der Stadt Berlin berücksichtigt werden. Aber es ist auch verständlich, dass so etwas wie ein dezentralisiertes Netz, ein nichtkommerzielles Netz, ohne Hierarchie, mit einiger Skepsis von Seiten der Stadtregierung angesehen wird. Das ist überall so, auch in Salvador und anderen Städten Brasiliens. Solche Sachen machen den Stadtregierungen Angst, vielleicht weil solche Initiativen nur schwer unter „soziale Kontrolle“ zu bringen sind. Es ist schade, weil gerade eine Initiative wie Freifunk die Medienkompetenz der Teilnehmer erhöhen könnte und mehr Autonomie in der Stadt schaffen würde.

J: Halten Sie freifunk.net für einen geeigneten Weg, um in einer Art Public-Private-Partnership das Netzwerk auch in die strukturschwacheren Gegenden der Stadt zu bringen, wo es eigentlich am dringensten gebraucht würde?

AS: Sicher, aber hier müsste man die Stadtregierung davon überzeugen, dass ein nicht hierarchisches Netz, in dem die Leute selbst die Funktionsweise des Netzes bestimmen und auch selbst dafür verantwortlich sind, welche Inhalte und Erfahrungen sie darüber austauschen wollen, ein geeigneter Weg zur Erhohung der Medienkompetenz ist. Andererseits ist es meiner Meinung nach sehr schwierig, dass eine solche Idee ein positives Echo unter den Politikern findet.  Ich frage mich auch, ob es wirklich der beste Weg wäre, mit Stadtregierungen zusammen zu  arbeiten. Vielleicht gibt es auch andere Wege, ein solches Netz aufzubauen, zum Beispiel NGOs als Partner zu haben.

J: Herr Serpa, Ich danke Ihnen für dieses sehr interessante Gespräch.

NinuxDay in Rome from November 27-29, 2009

The Ninux.org team announced the first “Ninux Day”, a weekend with about and for wireless communities. You will meet software and hardware hackers, geeks, nerds, engineers, artists, the curious and academics. Experts from all over Europe offer technical and social presentations in the area of wireless community networks.

Join the Ninux Days in Rome, Italy, from November 27-29, 2009.


More Info here:

* http://wiki.ninux.org/NinuxDay2009
* http://wiki.ninux.org/NinuxDay2009en (English)
* http://wiki.ninux.org/NinuxDay2009it (Italian)
* Announcement: http://blog.ninux.org/2009/09/03/ninux-day-2009
* Ninux Blog http://blog.ninux.org

[via ZioPRoTo]

Multicast for OLSR mesh networks: Obamp release by Saverio Proto

Saverio Proto (ZioPRoTo) has the released the olsr OBAMP plugin, that was a freifunk project for the Google Summer Of Code. The OBAMP plugin allows multicast traffic to be forwarded in a OLSR mesh network. OBAMP is an overlay protocol. It first makes a mesh network with overlay links (udp tunnels) between the OBAMP nodes, and then it creates a distribution spanning tree over these mesh links.

This version of the OBAMP protocol, implemented as an OLSR plugin, is a simplified one for Wireless Community Networks, where we assume the nodes to be in fixed positions on the roof of the houses. Protocol features regarding mobility have not been implemented (yet).

To explain how the plugin works consider the scenario in the following figure:

There are 7 routers, where only 5 have the OBAMP plugin working. Router 1 2 and 6 also have an attached HNA network with some hosts.

OBAMP nodes generate OLSR OBAMP_ALIVE messages, these OLSR messages are forwarded in the whole network (also by the nodes that do not understand OBAMP thanks to the OLSR design). Because of the flooding mechanism every OBAMP node has a complete list of all the other OBAMP nodes in the mesh network. Every OBAMP node listens on the UDP port 6226 for OBAMP signalling.

When a OBAMP nodes starts it has 5 timers to periodically start operations:

OBAMP_alive_timer: every obamp node sends alive messages to advertise its presence to the other obamp nodes in the network. In the alive message every nodes states its IP address, and if it has already a tree link or not (we will see later this information is important for the outer tree create procedure).
The OBAMP network must have a member called “Core”, that starts the TREE_CREATE procedure. The core is the node with the smallest IP address. When the list of known OBAMP nodes changes, the Core Election procedure is eventually called.

mesh_create_timer: every obamp node every OBAMP_MESH_CREATE_IVAL evaluates how far the other obamp nodes are and selects a subset of nodes to keep mesh links with. Note that to reduce signalling and to increase scalability, the overylay mesh links are setup only with a subset of the nearest OBAMP nodes. To select the overlay neighbor the OBAMP nodes first calculates the ETX distance of the nearest OBAMP nodes, and the creates overlay mesh links to every node that are far in the range (minETX,minETX+1)

tree_create_timer: the core of the network every OBAMP_TREE_CREATE_IVAL sends a message called TREE_CREATE on its mesh links. The creation of the spanning tree is very similar to the spanning tree protocol. When a TREE_CREATE message is received a OBAMP node enables a tree link with its parent and forwards the TREE_CREATE on the other mesh links. TREE_CREATE messages are generated only by the core and are numbered, so TREE_CREATE received over loops can be discarded.

outer_tree_create_timer: The mesh_create algorithm may create cluster of OBAMP nodes within the network that are disconnected between each other. This happens if there are groups OBAMP nodes that are far from each other. If this happens only the cluster where the Core is present will receive the TREE_CREATE and will receive traffic from the distribution tree. To overcome this problem if in a cluster there are not TREE_CREATE every OBAMP_TREE_CREATE_IVAL the node with the smallest IP in the cluster will make a long mesh link with the nearest node that has at least a tree link. All the necessary information to perform this procedure is diffused in the OBAMP_ALIVE messages.

purge_nodes_timer: checks expire time of various variables, and deletes nodes or tree links in a soft state fashion

The OBAMP nodes will capture the multicast udp traffic from the non-OLSR interfaces, and will forward this traffic encapsulated in the UDP tunnels of the distribution tree. The other OBAMP nodes will forward the traffic in the tree and will decapsulate it on their non-OLSR interfaces. To avoid duplicated packets the data is carried into OBAMP_DATA messages, that are identified by a sequence number, and the OBAMP source node where the traffic has been encapsulated.

In the figure black links represent real radio links, and red links represent overlay mesh links (udp tunnels). Router 1 2 3 and will create a OBAMP cluster, with two mesh links. Router 6 and 7 will create a mesh link between them. Because the mesh_create algorithm does not create a mesh link between the two clusters, the router 6 (supposing it has the smallest IP address in the mesh) will create an outer tree link with Router 3.

So please download the code and use it . If you find bugs please report them to Saverio and in the Sourceforge tracker here: 

http://sourceforge.net/tracker/?atid=681702&group_id=117612&func=browse

Thanks for this great result of the summer. Special thanks also to Nino from ninux.org who was the mentor for this projet.

Links

* http://zioproto.ninux.org/wordpress/2009/08/31/olsrd-obamp-plugin/
* http://gredler.at/hg/olsrd/rev/8e7887c1247f
* http://olsr.org
* http://blog.freifunk.net
* http://ninux.org

Rundfreifunk vom WCW 2009

Zum Wireless Community Weekend wird am Samstag, den 23.5.2009 zwischen 19-21 Uhr Live on air auf Radio Blau (UKW in Leipzig und Internetstream weltweit) eine Rundfreifunk-Sendung direkt aus dem Herzen Berlins aus gesendet. So stehen uns drei Stunden freier Radioraum auch auf ganz anderen Frequenzbändern zur Verfügung, der nur darauf wartet von uns mit Leben gefüllt zu werden. Wer Radio Blau nicht kennt, hier noch eine kurze Erklärung: Radio Blau ist ein Freies Leipziger Bürgerradio und ist im Großraum Leipzig mit jedem Radio empfangbar. 

Wer möchte, kann hierzu in Vorbereitung schon Audiobeiträge bzw. Interviews vorbereiten, die im Rahmen dieser Sendung ausgestrahlt werden können. Bitte meldet euch hierzu bei Ufo.

200. Artikel im Freifunkwiki

Heute wurde im wiki.freifunk.net der 200. Artikel bereit gestellt. Mittlerweile ist es dort recht aktiv geworden, sodass viele nun aktiv an diesen gemeinsamen Wiki arbeiten. Auch du kannst dich dort beteiligen und eure gewonnenen Erkenntnisse aus den Communities dort einfließen lassen.

Wenn ihr selbst aktiv werden wollt, seit ihr dazu recht herzlich eingeladen, und euren Tatendrang  schnellstmöglich in Artikeln zu verfestigen. 

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