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Elektrischer Reporter: Freifunk

Freifunker - Kostenloses Funknetz für alle - das wünschen sich Viele. Beispielhaft haben wir uns angesehen, wie es in Berlin darum steht. [http://www.elektrischer-reporter.de/phase3/video/299/]

Abspann: Moderation & Leitung der Sendung: Mario Sixtus; Produktionsleitung: Dennis Münch; “WLAN für alle” Autor: Philip Banse, Schnitt: Michael Fandel, Kamera: Markus Schmidt; “140 Sekunden” Redaktion: Mia Meyer, Kamera und Schnitt: Michael Dees; “Bronies” Autor: Andreas Wagner, Schnitt: Patrick Jankowski, Kamera: Mia Meyer; Musik: Matthew Tyas - davids day out, Likantropika - UFO clockwork, Logan - bon om tm, Logan - xislegna, Mark Nine - zero day, Geordie -  robot thinks, Narnoud - Introducing, dj_espinazo - Kripple, Mr. Electric Demon - Batman loves my Dog, Josta- çroha’e Seu, Geordie - Robot Thinks, Binary Mind - Jonas, French Collective - Lounging by Giovanni B, Jahzzar - Cristal; Font Yanone: Jan Gerner; Grafiken: Goydo Schneider, Axel Ganz; Sprecherin: Anne Helm; Voice Over: Yvonne Ernicke; Produktion ZDFinfo: Katrin Bausch; Redaktion ZDFinfo: Lisa Borgemeister; Realisierung: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag von ZDFinfo, © 2013 ZDF; Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA

Wireless Battle Mesh v6 from April 15-21 in Aalborg, Denmark

The next 'Wireless Battle of the Mesh' will take place from Mon 15th till Sun 21st of April at the University of Aalborg, Denmark. The event aims to bring together people from across the globe to test the performance of different routing protocols for ad-hoc networks, like Babel, B.A.T.M.A.N., BMX, OLSR, and 802.11s. Of course, new protocols (working on OpenWRT) are always welcome! It is not required to be active within the mentioned protocols, so if you are a mesh networking enthusiast, community networking activist, or have an interest in mesh networks in general, you have to check this out! Information about the event is gathered at: http://battlemesh.org/BattleMeshV6

Location
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The event takes place at the University of Aalborg, Denmark. There will be room for hacking with software and hardware,
talks and presentations, as well as informal discussions between participants.

Participant Registration and Fee
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The event itself is free of charge and open for all, so to register without hotel and food supply, simply add your name to the participant table. http://battlemesh.org/BattleMeshV6/Participants

If you wish low cost cost accomodation and low cost food supply, several special group bookings have been arranged. Payment
in advance is required to get the full benefit of the discount. Therefore, this year's edition features an "early bird low cost" registration program: A bed in a nearby hotel from Monday till Sunday plus breakfast and dinner for the entire week are available for 1500 DKK (~201€) if the payment is made before February 15th, 2013. The price goes up to 1900 DKK (~255€) for all payments made after February 15th. These late arrangements are subject to availability. Of course, this package is not compulsory. You can also find your own bed and food supply yourself during the event if you wish to do so. Credit card payments for accomodation and food can be carried out here: https://www.erap.aau.dk/event/index.php/bmv6

Warm Up
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As with Wireless BattleMesh V5 in Athens, we would like to arrange a warm up event in the preceeding weekend. So far, we
have explored options like Djurslands Net and Net4Samsø, but nothing is final yet. Suggestions and ideas for this is more than welcome!

Spread the Word
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Feel free to spread the word by forwarding this mail to all lists / people that might be interested in it. Blogging about the event is more than welcome, and if you do so, please add a ping-back to the wiki page:
http://battlemesh.org/BattleMeshV6

Contact
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* Web: http://battlemesh.org/BattleMeshV6
* Email: http://ml.ninux.org/mailman/listinfo/battlemesh
* IRC: irc.freenode.net #battlemesh

[via Martin Hundebøll]

Freifunk WLAN in und auf dem Rathaus Kreuzberg: Freier Internetzugang trotz Störerhaftung

Besucher des Bürgeramts im Rathaus Kreuzberg haben über ein neu eingerichtetes Freifunk-WLAN ab sofort kostenlosen, freien und zeitlich uneingeschränkten Zugang zum Internet. Neben einem Access Point im Warteraum in der dritten Etage wurden auch auf dem Dach des elfstöckigen Gebäudes drei WLAN-Router installiert. Diese Router haben durch Richtantennen eine Reichweite bis zu zehn Kilometer und stellen Verbindungen zu dem bereits über den Dächern von Berlin bestehenden Freifunk-Netz und den darin angebundenen Internetzugängen her.

Die Bezirksverordnetenversammlung beschloss im Frühjahr den Start eines WLAN-Pilotprojekts, welches dann von Freifunkerinnen und Freifunkern um André Gaul zusammen mit dem Bürgerdeputierten Andreas Pittrich realisiert wurde. Unterstützt wurde das Projekt durch Dietmar Zachler von der Rathaus-IT und Stadtrat Hans Panhoff. Alle Geräte wurden von Freifunk installiert, das Bezirksamt stellt die Aufstellorte und Strom für die Geräte zur Verfügung.

Die Zugänge zum Internet werden von Bürgerinnen und Bürgern innerhalb des Freifunk-Netzes bereitgestellt. Durch das Bereitstellen eines Internetanschlusses geht man jedoch ohne weitere Maßnahmen wegen der in Deutschland noch immer geltenden Störerhaftung ein juristisches Risiko ein, da man für die Durchleitung von fremdem Internet-Verkehr haftbar gemacht werden kann. Um die Störerhaftung zu umgehen, leitet Freifunk die Daten verschlüsselt durch ein VPN über Schweden und zeigt damit auch die Unsinnigkeit der Störerhaftung auf. Die gleiche Technik benutzt auch die Freifunk Freedom Fighter Box, die seit Juni 2012 kostenlos verteilt wird, um freies WLAN an öffentlichen Plätzen bereitzustellen und gegen die Störerhaftung zu protestieren.

Freifunk unterstützt den Gesetzentwurf der Digitalen Gesellschaft, der Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende, die einen Internet-Zugang via WLAN anbieten, mit kommerziellen Internetprovidern haftungsrechtlich gleichstellt. Aufgrund der durchweg positiven Erfahrungen im Rathaus Kreuzberg hofft Freifunk, bald weitere Installationen auf und in anderen öffentlichen Gebäuden durchführen zu können.

[via Juergen Neumann]

Links

Dokumentation: wiki.freifunk.net/Berlin:Standorte:Bezirksamt_Kreuzberg

Beseitigung der Störerhaftung, Gesetzentwurf DigiGes: digitalegesellschaft.de/portfolio-items/storerhaftung-beseitigen/

Freifunk Freedom Fighter Box: freifunkstattangst.de/2012/06/14/aktion-gegen-storerhaftung-anonym-im-wlan-an-offentlichen-platzen-mit-freifunk/

BVV Beschluss: www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/bvv-online/vo020.asp?VOLFDNR=4948&options=4

Freifunk Halle Interview Loop von Tmk

Freifunker aus Halle (Saale) haben einen Film gemacht und erklaeren die Motive und Begeisterung fuer freie Netze.

"Freifunk Halle Interview Loop" von Tmk, Oktober 2009, Creative Commons: by-nc-sa.

Freifunk-Workshop auf der FrOScon am 26. August 2012

Auf der diesjährigen FrOSCon (25./26. August) gibt es wieder einen Freifunk-Workshop. Anders als auf der Sigint 2012 haben wir nun mehr Zeit und Platz zum Diskutieren, basteln und coden. Im Fokus des Workshops steht neben der Vorstellung der Software & Hardware des Freifunk-KBU Netzes insbesondere der Erfahrungsaustausch zwischen Freifunkern: Stellt Eure Netz-Architektur, Firmware und Software vor. Natürlich sind Freifunk-Interessierte ebenfalls eingeladen zum Reinhören, Diskutieren und Mitmachen.

Ort: Raum C130 / Fedora
Zeit: 26. August 2012, 14:00 Uhr
Infos: http://programm.froscon.de/2012/events/1108.html

FrOScon

Die FrOSCon (Free and Open Source Software Conference) ist eine jährlich stattfindende Konferenz an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin. Ausgerichtet durch den FrOSCon e.V. bietet die FrOSCon regelmäßig ein spannendes Programm mit Vorträgen und Workshops für BesucherInnen aller Altersklassen, die freie Software einfach nutzen, kennenlernen wollen oder schon selbst entwickeln.

Ort der Veranstaltung

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Grantham-Allee 20, 53757 Sankt Augustin
Maps: OpenStreet Map | Google Maps

Links

Freifunk Köln, Bonn und Umgebung http://kbu.freifunk.net
FrOScon http://www.froscon.de

[via Jan Lühr]

Freifunk-Freedom-Fighter-Box gegen Störerhaftung und Abmahnwahn

Wie Juergen Neumann auf der Berliner Mailingliste der Freifunk-Community angekuendigt hat, stehen nach 3 Jahren Entwicklungsarbeit durch das OpenWRT-Team die ersten "Freifunk-Freedom-Fighter-Boxen" bereit.

Hintergrund: Vor drei Jahren haben wir (freifunk.net und OpenWRT) über den Foerderverein Freie Netzwerke e.V. 7 Paletten mit je 80 Routern vom Typ WAV-281 von AirTies geschenkt bekommen. Bedingung für die Nutzung oder Weitergabe der Geräte war und ist, dass sie alle mit einer neuen Firmware geflasht werden müssen, und dass wir etwas Werbung für AirTies machen sollen.

Die Router wurden damals von der Firma ZAPF Umzüge kostenlos für uns in Frankfurt/Main abgeholt und seit dem in einem Container hier in Berlin gelagert. Zirka 100 Geräte sind bereits an verschiedene Leute, vor allem aus der OpenWRT-Community, verteilt worden.

Seit dem letzten WCW gibt es nun endlich eine funktionierende OpenWRT-Firmware für die Router. Über Mirko haben wir außerdem von einem Provider in Schweden 100 VPN-Tunnel für eine Campagne gegen die Störerhaftung und für anonymen Internet-Zugang gesponsort bekommen. Mirko hat hierfür eine spezielle, vorkonfigurierte FFF-Firmware entwickelt.

In den kommenden Wochen wollen wir nun 100 FFF-Boxen (vor allem) in Kreuzberg und Friedrichshain verteilen. Die Boxen arbeiten ausschließlich im Access-Point Modus (mixed mode kann der Chip leider nicht) und bieten ein offenes WLAN an. Beim browsen erscheint folgende Splashpage: http://anon.freifunk.net .

Der gesamte Datenverkehr aus dem offenen WLAN wird per VPN nach Schweden zu IPREDATOR getunnelt und purzelt erst dort mit einer IP Adresse des Providers ins Netz. WLAN-Surfer und DSL-Inhaber bleiben somit anonym. Zielgruppe der Aktion sind vor allem Projekte, Kneipen und Cafés, die seit der Verwirrung durch die Störerhaftung i.d.R. nur noch verschlüsselte WLAN-Netze anbieten. Mit der Aktion wollen wir ein Zeichen gegen die Störerhaftung setzen und uns für offene und anonyme Internet-Zugänge engagieren. Die Bandbreite ins Internet ist geshaped, so dass nur ein Teil der DSL-Bandbreite für das WLAN genutzt wird. Der Router wird einfach per LAN-Kabel an den vorhandenen DSL-Router angeschlossen und baut dann automatisch einen VPN-Tunnel über das Internet auf.

Wenn ihr Kontakte zu Projekten, Cafés und Kneipen habt, dann wäre es prima, wenn ihr uns bei der Verteilung der Router unterstützen würdet. Alle Orte mit möglichst viel Publikumsverkehr sind interessant. Wir möchten uns gerne vor allem auf F'hain (Boxi) und Kreuzberg (Kotti) konzentrieren, um eine gewisse Dichte zu erzielen. Aber natürlich kommen auch Projekte, Cafés und Kneipen in anderen Stadtteilen in Frage, die besonders geeignet erscheinen, falls ihr da Kontakte haben solltet.

Einzige Bedingung ist, dass die Router öffentlich erreichbar sind, sofort in Betrieb genommen und zuverlässig auch längerfristig im Rahmen der Campagne genutzt werden.

Warum das Ganze?

Mit der Aktion wollen wir ein Zeichen gegen die Störerhaftung setzen und uns für offene und anonyme Internet-Zugänge engagieren.

Interessierte können sich an info@freifunk.net wenden.

Links:

[via Juergen Neumann]

Wireless Community Weekend NRW Edition vom 17. - 19. August 2012

Der Freifunk Rheinland e.V. veranstaltet vom 17. - 19. August 2012 ein Wireless Community Weekend rund um das Thema Freifunk. Es findet in Düsseldorf statt und bietet Sessions mit Vorträgen, Workshops und Grillen.

Zeitplan

Freitag

Samstag

  • 10h Beginn
  • 1. Session 10-12:30h
  • 1 Std. Pause
  • 2 Session 13:00 - 15:30h
  • 1 Std. Pause und Fahrt zum Rhein
  • 16.30 Uhr Treffen auf der Rheinwiese
  • Feldtest, später Grillen

Veranstaltungsorte

Chaos Computer Club Düsseldorf / Chaosdorf e.V.
Hüttenstr. 25 40215
Düsseldorf
OpenStreetMap

  • Rheinwiesen, tba.

Unterkunft

Wir organisieren Gästebetten und Unterkünfte in naheliegenden Hostels. Bitte hier eintragen.

Call for paper

Wer einen Vortrag halten möchte meldet sich bitte per Mail an kontakt at freifunk - rheinland punkt net

Links

Italienische Behörden fordern in Erdbebengebieten Bürger zur Öffnung ihres WLAN auf

Wie lebensrettend offene Infrastrukturen sein können, zeigt sich vor allem in Katastrophenszenarien, wie zum Beispiel momentan im Erdbebengebiet in Norditalien. Jetzt berichtet auch Spiegel Online über einen Aufruf der Behörden an die Bürger ihren WLAN-Zugang zum Internet zu öffnen, um die Kommunikation von Rettungskräften zu erleichtern.

Italiens Norden wird von Erdbeben erschüttert, die Rettungskräfte arbeiten pausenlos. Die Kommunikation ist schwierig, weil Telefon- und Handynetze teilweise zusammengebrochen sind. Nun rufen Städte und Gemeinden der betroffenen Region die Bürger auf, ihre heimischen W-Lan-Anschlüsse in freie Hotspots zu verwandeln und dafür den Passwortschutz kurzfristig aufzuheben. (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/....)

Auf Republicca können die Italiener nun nachlesen, wie der Zugang geöffnet wird:

PER CONSENTIRE a tutti coloro che non riescono a comunicare via cellulare di collegarsi ad internet, molti comuni invitano i cittadini dei paesi colpiti dal terremoto di oggi ad aprire la propria rete wi-fi domestica. (http://www.repubblica.it/cronaca/2012/05/29/news/i...)

Der Kommentar von Reto Mantz dazu:

Der Fall wirft ein deutliches Schlaglicht auf die Relevanz des Zugangs zum Internet und allgemein des Zugangs zu Kommunikationssystemen. Und letztlich ist dieser Punkt auch in rechtlicher Hinsicht beachtlich: Wenn eine Kommunikationsstruktur zur Begehung von Rechtsverletzungen genutzt wird, greift potentiell das deutsche Konstrukt der Störerhaftung: Der Anschlussinhaber soll als Mitwirkender an der Rechtsverletzung des (möglicherweise unbekannten) Dritten wenigstens auf zukünftige Unterlassung haften. Nun zeigt das Beispiel der italienischen Städte und Gemeinden, dass ein offenes WLAN nicht Gefahrenquelle ist ..., sondern eine wichtige gesellschaftliche Funktion erfüllt. ... Auch wenn der Aufruf der italienischen Städte nur der vorübergehenden Öffnung von WLANs dienen soll, zeigt er doch, wie wichtig heutzutage der freie Zugang zu Kommunikationsstruktur ist, nicht nur zur Überbrückung des sog. Digital Divide. (http://www.retosphere.de/offenenetze/2012/06/02/funktion-und-bedeutung-des-wlan-acess...)

Zu hoffen bleibt, dass die Erkenntnis, wie wichtig und lebensrettend offene Netze sein können sich auch längerfristig in Italien durchsetzt. Bei vielen Bürgern ist dies bereits vor Langem angekommen. Die Bürgernetze von Ninux.org in Italien wachsen beständig. Wann wird sich diese Erkenntniss auch in der Politik in Deutschland durchsetzen und wann werden die gesetzlichen Beschränkungen und Abmahnfallen für Betreiber freier Netze endlich abgebaut?

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